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Übersetzte Architekturen von Walter (Hrsg.) Moser

Martin Gerlach jun. Fotografiert für Adolf Loos
CHF 16.10
ISBN: 978-3-902993-61-8
GTIN: 9783902993618
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: ab Aussenlager in ca. 2 Arbeitstagen
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Beiträge zur Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 16 herausgegeben von Monika Faber für das Photoinstitut Bonartes, Wien, und Walter Moser für die Fotosammlung der Albertina, Wien »Sie sehen also, die Photographie sagt nichts.« Eine so enorme Skepsis gegenüber der fotografischen Abbildbarkeit seiner Architektur konnte Adolf Loos allerdings nicht aufrechterhalten, als 1931 erstmals eine Monografie seiner Bauten erscheinen sollte. Mit der Aufnahme der Häuser wurde der Wiener Fotograf Martin Gerlach jun. beauftragt. Um die komplexe Architektur des Loos'schen »Raumplan«-Konzepts ins Bild zu übersetzen, wandte er verschiedene, zum Teil von fotografischen Avantgardeströmungen beeinflusste Strategien an. Das dabei unvermeidliche Spannungsverhältnis zwischen (objektiver) Dokumentation und (subjektiver) Interpretation wird am Beispiel der 1928 errichteten Villa Moller in Wien verdeutlicht. Die erhaltenen Druckvorlagen mit ihren Hervorhebungen und Retuschen belegen, wie sich die Protagonisten - Gerlach, Loos und dessen Mitarbeiter Heinrich Kulka als Herausgeber der Publikation - intensiv am Prozess der Visualisierung der Bauten und Innenräume beteiligten.

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Beiträge zur Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 16 herausgegeben von Monika Faber für das Photoinstitut Bonartes, Wien, und Walter Moser für die Fotosammlung der Albertina, Wien »Sie sehen also, die Photographie sagt nichts.« Eine so enorme Skepsis gegenüber der fotografischen Abbildbarkeit seiner Architektur konnte Adolf Loos allerdings nicht aufrechterhalten, als 1931 erstmals eine Monografie seiner Bauten erscheinen sollte. Mit der Aufnahme der Häuser wurde der Wiener Fotograf Martin Gerlach jun. beauftragt. Um die komplexe Architektur des Loos'schen »Raumplan«-Konzepts ins Bild zu übersetzen, wandte er verschiedene, zum Teil von fotografischen Avantgardeströmungen beeinflusste Strategien an. Das dabei unvermeidliche Spannungsverhältnis zwischen (objektiver) Dokumentation und (subjektiver) Interpretation wird am Beispiel der 1928 errichteten Villa Moller in Wien verdeutlicht. Die erhaltenen Druckvorlagen mit ihren Hervorhebungen und Retuschen belegen, wie sich die Protagonisten - Gerlach, Loos und dessen Mitarbeiter Heinrich Kulka als Herausgeber der Publikation - intensiv am Prozess der Visualisierung der Bauten und Innenräume beteiligten.

Autor Moser, Walter (Hrsg.) / Faber, Monika (Hrsg.)
Verlag Fotohof Edition, Verlag
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2018
Seitenangabe 112 S.
Lieferstatus Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen 74 Abbildungen
Masse H21.5 cm x B21.1 cm x D1.2 cm 430 g
Reihe Beiträge zur Geschichte der Fotografie in Österreich

Über den Autor Walter (Hrsg.) Moser

Walter Moser ist Chefkurator der Fotosammlung der Albertina, Wien. Er studierte Kunstgeschichte an den Universitäten Wien und Rom. Er hat viele Ausstellungsprojekte realisiert, unter anderem: Lewis Baltz (2013), BlowUp - Antonionis Filmklassiker und die Fotografie (2014), Lee Miller (2015), FilmStills - Fotografien zwischen Werbung, Kunst & Kino (2016), Österreich. Fotografie 1970-2000 (2017), Robert Frank (2018), Helen Levitt (2019), Faces. Die Macht des Gesichts (2021) und VALIE EXPORT (2023). Er ist Verfasser mehrerer Aufsätze und Publikationen zum Thema Fotografie sowie Gastprofessor an der Universität für angewandte Kunst, Wien.

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Alle Bände der Reihe "Beiträge zur Geschichte der Fotografie in Österreich"