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    Hersteller: Fischer Taschenb.

    António Mora von Pessoa, Fernando

    Die Rückkehr der Götter
    »Bei einem so großen Mangel an Literatur, den es heutzutage gibt, was kann da ein Mensch von Genie anders machen, als sich, nur für sich allein, in eine Literatur zu verwandeln?« So formulierte Fernando Pessoa sein Lebensprojekt: Er erfand eine Reihe von Schriftstellern, die er mit Lebensläufen, Horoskopen und auch Visitenkarten versah. Ihnen legte er Bücher in die Feder und brachte ein ganzes Drama aus Leuten hervor, denn »bei einem so großen Mangel an gleichgesinnten Leuten, den es heute gibt, was kann da ein Mensch von Sensibilität anders machen, als seine Freunde oder zumindest seine Geistesgefährten zu erfinden?« Auf der Messerschneide der Moderne, zwischen der Technikbegeisterung und dem verlorenen Glauben, umkreisten seine Heteronyme die Frage, ob die empfundene Gottferne nicht in Wahrheit eine »Rückkehr der Götter« ankündige. Pessoa stellte diese Aufgabe António Mora, aber in Die Rückkehr der Götter finden sich nicht nur seine Aufzeichnungen, sondern auch die Beiträge der anderen Stimmen zu dem Thema. So bietet der Band die umfassendste Einführung in die zentrale Gedankenflucht des größten modernen Dichters Portugals.
    Autor Pessoa, Fernando / Dix, Steffen (Hrsg.) / Dix, Steffen (Übers.)
    Verlag Fischer Taschenb.
    Einband Taschenbuch (kartoniert)
    Erscheinungsjahr 2008
    Seitenangabe 528 S.
    Meldetext Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
    Ausgabekennzeichen Deutsch
    Masse H19.2 cm x B12.6 cm x D3.0 cm 385 g
    Auflage 1. Auflage
    Taschenbuch (kartoniert)
    Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
    978-3-596-18255-8
    Fr. 15.10

    Über den Autor Pessoa, Fernando

    Fernando Pessoa (1888-1935), der bedeutendste moderne Dichter Portugals, ist auch bei uns mit dem »Buch der Unruhe« bekannt geworden. Einen Großteil seiner Jugend vebrachte er in Durban, Südafrika, bevor er 1905 nach Lissabon zurückkehrte, wo er als Handelskorrespondent arbeitete und sich nebenher dem Schreiben widmete. 1912 begann seine Tätigkeit als Literaturkritiker und Essayist. Er schuf nicht nur Gedichte und poetische Prosatexte verschiedenster, ja widersprüchlichster Art, sondern Verkörperungen der Gegenstände seines Denkens und Dichtens: seine Heteronyme, darunter Alberto Caeiro, Ricardo Reis, Álvaro de Campos - und er schrieb eben auch als Pessoa, das im Portugiesischen so viel wie »Person, jemand« bedeutet.

    Steffen Dix, 1968 geboren, studierte in Tübingen, Berlin und Lissabon Vergleichende Religionswissenschaft und Philosophie. Nach mehrjähriger Forschung am Nachlass Fernando Pessoas promovierte er zu dessen Neopaganismus und Heteronymie. Er übersetzte und edierte im deutschsprachigen Raum viele seiner wichtigsten theoretischen Werke. Neben zahlreichen Artikeln in internationalen Fachzeitschriften ist er (gemeinsam mit Jerónimo Pizarro) Herausgeber mehrerer Buchpublikationen zu Fernando Pessoa und allgemein zur portugiesischen Moderne. Zum 'Orpheu' kuratierte er 2015 in Lissabon eine aufsehenerregende Ausstellung. Zurzeit ist er Fellow am
    Institut für Sozialwissenschaften der Universität Lissabon.

    Steffen Dix, 1968 geboren, studierte in Tübingen, Berlin und Lissabon Vergleichende Religionswissenschaft und Philosophie. Nach mehrjähriger Forschung am Nachlass Fernando Pessoas promovierte er zu dessen Neopaganismus und Heteronymie. Er übersetzte und edierte im deutschsprachigen Raum viele seiner wichtigsten theoretischen Werke. Neben zahlreichen Artikeln in internationalen Fachzeitschriften ist er (gemeinsam mit Jerónimo Pizarro) Herausgeber mehrerer Buchpublikationen zu Fernando Pessoa und allgemein zur portugiesischen Moderne. Zum 'Orpheu' kuratierte er 2015 in Lissabon eine aufsehenerregende Ausstellung. Zurzeit ist er Fellow am
    Institut für Sozialwissenschaften der Universität Lissabon.

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