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    Aufbruch in die Moderne von Richter, Hedwig

    Reform und Massenpolitisierung im Kaiserreich
    Das 1871 gegründete Kaiserreich gilt häufig als Hort der Obrigkeitshörigkeit, des Chauvinismus und des Militarismus. Dabei war es zugleich eine Zeit des Aufbruchs in die moderne Massendemokratie. Es hatte eine kluge Verfassung, ambitionierte Reformen wurden auf den Weg gebracht, einer der größten Umbrüche überhaupt nahm entscheidend an Fahrt auf: die Frauenemanzipation. Bei diesen Tendenzen, so Hedwig Richter, handelte es sich nicht einfach um Ungleichzeitigkeiten. Die vom Ideal der Gleichheit motivierte Inklusion der Massen hatte ihren Preis in einer Reihe von Exklusionen: Antisemitismus, Rassismus oder Misogynie. In ihrem Essay zeigt Richter, dass wir das 20. Jahrhundert mit seinen Extremen besser einordnen können, wenn wir die Reformzeit um 1900 in ihrer Komplexität begreifen.
    Autor Richter, Hedwig
    Verlag Suhrkamp
    Einband Kartonierter Einband (Kt)
    Erscheinungsjahr 2021
    Seitenangabe 175 S.
    Meldetext Versandbereit innert 24 Stunden
    Ausgabekennzeichen Deutsch
    Masse H17.6 cm x B10.8 cm x D1.6 cm 106 g
    Auflage Originalausgabe
    Reihe edition suhrkamp
    Kartonierter Einband (Kt)
    Versandbereit innert 24 Stunden
    978-3-518-12762-9
    Fr. 18.30

    Bände der Reihe "edition suhrkamp (ES)" in der richtigen Reihenfolge

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    Über den Autor Richter, Hedwig

    Hedwig Richter, geboren 1973, ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität der Bundeswehr München. 2020 wurde sie vom Wissenschaftskolleg zu Berlin mit dem Anna-Krüger-Preis ausgezeichnet. Ihr Buch Demokratie. Eine deutsche Affäre (C. H. Beck 2020) stand auf der Shortlist des Bayerischen Buchpreises.

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