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Haymon

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JEDER KENNT SIE, DIE "SCHÖNE LEICH" - ABER WAS HAT ES TATSÄCHLICH DAMIT AUF SICH?
Kurzweilig und informativ spannt Hilde Schmölzer den Bogen vom Barock bis in die Gegenwart und erklärt, warum die "schöne Leich" die Lebensphilosophie der Wiener auf den Punkt bringt. Das opulente Begräbnis mit vielen Trauergästen gilt den Wienern nämlich als die einzig wahre Möglichkeit, ihr irdisches Leben angemessen abzuschließen. Und dieser letzte Wille kommt nicht von ungefähr: Schon die Habsburger schwelgten in monströsem Leichenpomp.

EIN POTPOURRI SCHAURIG-SCHWARZER GESCHICHTEN
Aber Hilde Schmölzer hat noch viele andere wunderbare Geschichten über den Wiener und seinen Tod zu erzählen: So etwa wurden im 19. Jahrhundert die Grüfte des Stephansdoms für Interessierte geöffnet und Scharen von Schaulustigen strömten die Katakomben. Kurze Zeit dachten die Wiener gar über eine dampfbetriebene Leichenbeförderung nach. Die Särge mussten nämlich bei Schlechtwetter in Wirtshäusern zwischengelagert werden, weil die Fuhrwerke im Schneetreiben stecken blieben. Da mag es auch nicht verwundern, dass die Begräbnisse von Königen und Fürsten freudig erwartet wurden. Zu diesen Anlässen bot sich den Zuschauern immer eine besonders schöne Leich ...

Ein Fest für Freunde des schwarzen Humors, Wien-Fans und alle, die der Wiener Seele auf den Grund blicken wollen.

Erfahren Sie außerdem
- was es mit der Pompfüneberei auf sich hat
- warum Wien die Stadt der Melancholie ist
- weshalb ausgerechnet Sigmund Freud der Erfinder des Todestriebs ist
- welch irrsinniges Geschäft sich mit dem Tod machen lässt
- warum die Kapuzinergruft ein wahrer Touristenmagnet ist
- warum der Wiener irrsinnige Angst vor dem Scheintod hat und
- weshalb der Wiener Walzer alles andere als von jener oberflächlich-beschwingten Heiterkeit geprägt ist.

"Noch nie war es so vergnüglich, sich mit dem Tod zu beschäftigen!"

Fr. 12.40

SINGT ER NOCH ODER STIRBT ER SCHON? DER NEUE KRIMI VON STAR-AUTORIN TATJANA KRUSE! Eine Diva in Nöten und eine tote Maus am Fußabstreifer Bei den Salzburger Festspielen wird neuerdings mehr gestorben als gesungen. Nachdem die exzentrische Primadonna Pauline Miller eine morbide Drohbotschaft erhalten hat - vor ihrer Tür liegt eine tote Maus mit der Nachricht "Aus die Maus" -, verstummt während der Proben zu Mozarts "Entführung aus dem Serail" ein Sänger nach dem anderen - für immer. Die Millerin, eine echte Operndiva, die ihren Beruf schrill und mit Herzblut ausübt, kann das natürlich nicht einfach so akzeptieren. Also wird die Sopranistin zur Schnüfflerin und fühlt verdächtigen Opernfeinden auf den Zahn. Bis sie sich plötzlich selbst in Gefahr sieht, bald ihre letzten Töne geträllert zu haben ... Tatjana Kruse in ihrem Element: schräg, genial und urkomisch! Mit Pauline Miller hat Star-Autorin Tatjana Kruse eine herrliche neue Figur geschaffen. Die ebenso schillernde wie voluminöse Pauly nimmt die Ermittlungen selbst in die Hand - auf den federführenden Polizisten ist nämlich offenbar kein Verlass, und auf Männer hat sie sich sowieso noch nie verlassen. Tatjana Kruse würzt ihre Bücher mit allem, was das Herz von Krimifans begehrt: tragischer Komik, komischer Tragik und wunderbar schrägen Figuren. Wenn die "Queen der Krimi-Comedians" (Süddeutsche Zeitung, Tanja Kunesch) ihren schwarzen Humor auspackt, können selbst die Briten einpacken! *********************************************************** >>Selten habe ich bei einer Krimi-Lektüre so gelacht! Stark und urkomisch - lesen lohnt sich!<< >>Tatjana Kruse war immer schon genial, aber man hat das Gefühl, sie wird mit jedem Buch noch besser. Meine absolute Lieblingsautorin!<< >>Schwarzer Humor vom Feinsten und dabei unglaublich spannend - eine klare Empfehlung!<< *********************************************************** "Das ist rundum Slapstick-Krimi bester Sorte ... Das ist Unterhaltung pur, locker und leicht geschrieben und im Nu mit viel Vergnügen gelesen." krimicouch.de, Wolfgang Weninger "Kruse beobachtet genau und hat einen untrüglichen Blick für die Absurditäten des Alltags." Stuttgarter Zeitung, Sabine Nedele "Tatjana Kruse ist der Ladykracher unter den deutschen Krimi-Comedians: scharfsinnig, gut getimed, clever ausgetüftelt und einfach unsagbar komisch." Focus

Fr. 11.60

ZWEI MYSTERIÖSE TODESFÄLLE IM WEINVIERTEL. EIN FALL FÜR POLT

Der zweite Fall von Kult-Ermittler Simon Polt: Gleich zu zwei rätselhaften Todesfällen wird Polt gerufen. Ob es sich um Mord handelt, das vermag er nicht zu sagen. Was er sicher weiß: Einer der Verstorbenen ist sein Freund Willi deshalb folgt Polt unbeirrbar den wenigen Spuren, die er hat, bis die Todesumstände geklärt sind.
Exklusiv bietet diese Ausgabe ein Gespräch mit Alfred Komarek über die eigentümliche Atmosphäre der Kellergasse, wo manch ein Abgrund tiefer als in die Weinkeller reicht.

Alfred Komarek der Erfinder des Österreich-Krimis
Alfred Komarek hat mit seinen Romanen, die ebenso Krimi wie Milieustudie sind, österreichische Krimigeschichte geschrieben. Alle fünf Fälle von Simon Polt wurden erfolgreich verfilmt, die Hauptrolle spielt Erwin Steinhauer. Besonders ist vor allem die einzigartige Ermittlerfigur Simon Polt. Mit Witz, Charme und Gemütlichkeit schreitet er unbeirrt zur Tat, wann immer es darum geht, ein Verbrechen aufzuklären.

LESERSTIMMEN:
"Es ist dem Autor wieder einmal gelungen, die Landbevölkerung sehr detailliert zu beschreiben, auch von den Schilderungen des Mordopfers, einem Behinderten, lebt das Buch. Ein mitreißender Krimi über Außenseiter in einem kleinen Dorf im Weinviertel."

"Gelegenheiten machen Mörder. Wie Spuren hinter unglücklichen Verstrickungen verschwimmen und wie Polt trotzdem zwei Mordfälle in einem kleinen Dorf im Weinviertel löst, erfährt man in diesem Buch. Ein leichter Urlaubskrimi mit viel Lokalkolorit."

ALFRED KOMAREKS POLT-KRIMIS:
Polt muß weinen
Blumen für Polt
Himmel, Polt und Hölle
Polterabend
Polt
Zwölf mal Polt

Fr. 11.60

NEUE ABENTEUER VON MARIO CAROZZI, DEM HELD VON CHRISTOPH WAGNERS KULTIGEN CAROZZI-KRIMIS

Vor der wildromantischen Kulisse der Karstgebiete von Slowenien, Kroatien und Triest geht der Archäologe und Amateurdetektiv Carozzi seltsamen, berührenden und unheimlichen Begebenheiten nach.

So erfährt er zum Beispiel, was es mit dem Apfel auf sich hat, der noch zu Maria Theresias Zeiten zum Zankapfel wurde; und auch, wie ein römisches Karstpferd tickt und dass der Karst seit Jahrhunderten leise brummt.
In den acht Erzählungen, die zum ersten Todestag des im Juni 2010 überraschend verstorbenen Autors erscheinen, befühlt Christoph Wagner mit Nonchalance und freundlicher Neugier Land und Leute, erzählt Geschichte und Geschichten aus den eigenwilligen Karstlandschaften. Dabei bleibt das Heitere bei ihm nie ohne Hintersinn, und das Tiefgehende steckt voller Humor.

"In geheimnisvollen Kurzgeschichten erlebt Mario Carozzi die unglaublichsten Dinge, reist in den Süden Europas und lernt einiges über Geschichte, Land und Leute und Mythologien kennen. Ein Sammelband aus leichten, kurzweiligen Reiseanekdoten."

WEITERE BÜCHER DES AUTORS:
Schattenbach, Carozzi-Krimi
Gefüllte Siebenschläfer, Carozzi-Krimi
Das Apfelhaus, Carozzi-Krimi
Muj und der Herzerlfresser von Kindberg, Südbahn-Krimi

Fr. 23.10
Nach seiner Sprachzeitlosen-Trilogie legt der österreichische Wortartist und Sprachexperimentator eine Textsammlung vor, die er unter der Bezeichnung "Oraltorium" zusammenfasst. "Weil die Buchstaben, Worte und Sätze an- und abschwellen, wie dies bei großer Musik üblich ist." So wachsen wie zufällig postierte Buchstaben zu Wörtern, dann zu ganzen Sätzen zusammen, aus Gedichten wird Prosa und wieder Lyrik. Das An- und Abschwellen der Texte bringt Heisl auch in der von ihm selbst besorgten Schriftgestaltung durch verschieden große Buchstaben (auch innerhalb eines Wortes) zum Ausdruck. Die Zweifarbigkeit der Schrift wiederum ermöglicht ihm u.a. die Darstellung des Ineinanders von Texten, die man sowohl getrennt als auch zusammenhängend lesen kann. Die Musik spielt in Heisls neuen Texten eine noch größere Rolle als in seinen bisherigen Büchern. Nicht nur, weil er "mit den Mitteln der Sprache die Wirkung einer fesselnden Musik erzielen will". Auch inhaltlich gibt es Querverbindungen, was Überschriften wie Tanzballast, Eintänzer, Distanz-Tango, Klang-Periode u.a. belegen. Andere Schwerpunkte - und hier greift Heisl auf frühere Hauptthemen zurück - bilden die kritische Auseinandersetzung mit der Heimat (z.B. "Rot weiß Gott") oder Texte, die bewusst an Schöpfungen von ihm verehrter Dichter anknüpfen (vor allem Serner).
Fr. 42.80
GESCHICHTEN ÜBER MEXICO - so facettenreich, geheimnisvoll und schön wie das Land selber. Christoph Janacs vermittelt in seinen Geschichten einen glaubhaften Einblick in die Kultur und eine große Vertrautheit zu seinen beschriebenen Figuren: Jerónimo erlebt mit seinen Freunden den Día de Muertos - der Tag endet für einen von ihnen tödlich; der Arbeiter Santiago zieht mit seiner Frau vom Norden Mexikos in die Hauptstadt, wo sie in den Slums von einem Wolkenbruch heimgesucht werden, der alles mit sich fortspült; ein Redakteur sieht in Vögeln, die vom Himmel fallen, die Vorboten einer Katastrophe; das Touristenpaar Robert und Doris durchstreift die Randbezirke der ausufernden Mexiko-Stadt und gerät in unheimliche Situationen. Ein Kaleidoskop des modernen Mexiko. Die Geschichten sind sehr facettenreicht. Und doch speisen sie sich aus einer gemeinsamen Quelle: einem Land, in dem die uralten Mythen der Azteken und Maya so lebendig sind wie der aktuelle Kampf ums Überleben, eine politische Situation, die zahlreiche Opfer kostet, und - nicht zuletzt - die Landschaft in ihren bizarrsten Ausformungen: einmal ist ihr Gesicht karg, dann wieder üppig, blühend, wuchernd, verschlingend. Janacs verzahnt die Geschichten kunstvoll ineinander, lässt die Figuren einmal Neben- und ein andermal Hauptdarsteller sein. So entsteht ein Netz von verschiedensten Erlebnissen und Erfahrungen, die aus der Realität oft ins "Magische" und Absurde gleiten. Figuren und Leser werden gleichermaßen in Geheimnisse hineingezogen, durchleben dramatische Wendungen und Höhepunkte, die den Atem stocken lassen. ? "Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Man spürt beim Lesen die Liebe des Autors zu Land und Leuten und sein Wissen über Mexiko."
Fr. 23.10

DAS DRAMATISCHE GESAMTWERK DES FRÜH VERSTORBENEN SCHWEIZER AUTORS
Der Tod stirbt - unter diesem programmatischen Titel versammeln sich chronologisch und in Überarbeitung letzter Hand JÜRG AMANNS SÄMTLICHE THEATERSTÜCKE. Sie gehören einer scheinbar vergangenen Zeit an, in der ein Theaterstück stets und zuallererst auch EIN STÜCK LITERATUR war, ein Drama - Komödie oder Tragödie - immer auch ein LESEDRAMA.

DER MENSCH UND SEIN LEBEN IM MITTELPUNKT
Der Tod und die Liebe - diese großen Themen des Lebens waren es, die das VIELSEITIGE LITERARISCHE SCHAFFEN des Schweizer Autors bestimmten. Seine Romane, Erzählungen und Gedichte zeugen ebenso davon wie seine Theaterstücke. Amann erweist sich darin als LEIDENSCHAFTLICHER BEOBACHTER MENSCHLICHER EXISTENZ und macht die Bühne des Lebens zum Schauplatz seiner Stücke.

THEATERSTÜCKE ZUM LESEN UND (WIEDER-)ENTDECKEN
Diese Sammlung ist in diesem Sinne in erster Linie ALS LESEBUCH ZU VERSTEHEN, sowohl für eingefleischte Amann-Leser - eine ganze Werkgruppe ist da neu zu entdecken oder wiederzuentdecken -, als aber auch für solche, die es erst noch werden wollen.


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Pressestimmen:

"Mit drei, vier Worten und Sätzen vermag Jürg Amann menschliche Tragödien zu umreißen, unmenschliche Vorgänge aufzuzeigen und zwischenmenschliche Probleme auf den Punkt zu bringen."
Tiroler Tageszeitung, Rainer Lepuschitz

"Der Schweizer Schriftsteller beeindruckt mit einer konzentrierten klaren Sprache, die vermeintlich alltägliche Begebenheiten in ihrer Außerordentlichkeitvor Augen führt ... Amanns Erzählweise öffnet gekonnt den Blick für die Skurrilität, die unter der Oberfläche des Alltags lauern."
bn.bibliotheksnachrichten

"Jürg Amann liebt die Camouflage, er hat sie gewissermaßen zu seinem literarischen Erkennungszeichen gemacht. Bald sind es Geschichten, die er sich anverwandelt, bald denkt er sich in Figuren hinein: spielerisch und doch ernst, poetisch ambitioniert und mit Hintersinn beschwert."
Neue Zürcher Zeitung, Roman Bucheli

Fr. 32.40
Teil 2 von Andrej Kurkows großem Sowjetunion-Roman: Pawel Dobrynin hängt zwischen Einöde und Zivilisation fest und der sprechende Papagei Kusma verplappert sich ? "eine Panorama-Postkarte aus der Fremde" (DER SPIEGEL, Maren Keller) Pawel Dobrynin ist eigentlich ein bescheidener Zeitgenosse - und plötzlich ist er Volkskontrolleur auf Lebenszeit. Sein Einsatzgebiet: die gesamte Sowjetunion. Um die Pelzbereitung zu überprüfen, reist er nach Sibirien, bleibt aber bei einer Geologen-Expedition hängen, die in der Einöde vergessen wurde. Erst als eine Nebenstrecke der sibirischen Eisenbahn dorthin verlegt wird, geht's wieder auf in die Zivilisation. Dort tobt gerade der Krieg, daher sind der Gedichte vortragende Papagei Kusma und sein Besitzer Mark bei der Truppenbetreuung in vollem Einsatz - bis Kusma ein verhängnisvoller Fehler unterläuft. Von alledem unberührt zieht eine Pistolenkugel ihre Bahn auf der Suche nach dem wahren Helden auf Erden. Wen wird sie treffen? Die Suche nach dem Paradies auf Erden geht weiter! Nach dem ersten Teil der Trilogie "Der wahrhaftige Volkskontrolleur" entwirft Andrej Kurkow in "Der unbeugsame Papagei" wieder ein buntes Panorama alltäglicher Absurditäten in seinem fantastischen Sowjetland - abenteuerlich, berührend, hinreißend. "Sie, meine lieben Leserinnen und Leser, wissen indessen, dass Sie es hier nicht mit einem historischen Roman zu tun haben, sondern in erster Linie mit einem Märchen, in dem das 'sowjetische Gute' gegen das 'sowjetische Böse' kämpft und manchmal siegt, in dem das Gute überwiegt, in dem die Welt reich, bunt und verlockend ist, auch wenn überall Gefahren lauern." Aus dem Russischen von Sabine Grebing ***************** Die Trilogie "Geografie eines einzelnen Schusses" ? Der wahrhaftige Volkskontrolleur ? Der unbeugsame Papagei ? Die Kugel auf dem Weg zum Helden"Ein nachplappernder Papagei ist die Idealbesetzung zur Darstellung politischer Konzepte." Buchkultur "eine magisch-realistische Mentalitätsgeschichte der Sowjetunion am Vorabend des Zweiten Weltkriegs" Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner "empfohlen" ekz-Informationsdienst, Birgitta Negel-Täuber "humorvoll und spannend" Bibliotheksnachrichten, Uschi Pirker
Fr. 26.25

DIE WURZELN DES BÖSEN REICHEN TIEF
Das kleine Mädchen Alexandra musste schon früh lernen, was es heißt, wenn jemand GRUNDLOS BÖSE ist, wenn jemand voll von HASSE, FRUST UND AGGRESSION ist. Die erwachsene Frau Alexandra scheint die schwere Kindheit völlig hinter sich gelassen zu haben - doch wirkt das nur an der Oberfläche so. Von den düsteren Geheimnissen, die in ihr schlummern, wissen weder ihr Mann noch ihre beiden Kinder. Manchmal sind sie so weit weg, dass selbst Alexandra sie vergisst.

EIN LOTTERIEGEWINN: ÜBERRASCHENDER GELDSEGEN ODER FLUCH?
Eines Tages gerät Alexandras heile Welt aus den Fugen: EIN MILLIONENGEWINN ENTPUPPT SICH MEHR ALS FLUCH DENN ALS SEGEN. Plötzlich fühlt Alexandra sich allein. Ihr Ehemann wird ihr von Tag zu Tag fremder, Heimlichkeiten vor Freunden sind an der Tagesordnung, die Kinder stellen materielle Ansprüche, NICHTS IST MEHR SO, WIE ES WAR - da beginnt ALEXANDRAS FASSADE ZU BRÖCKELN. Sie spürt: DIE SCHATTEN IHRER VERGANGENHEIT FALLEN NOCH IMMER DÜSTER AUF IHRE SEELE. Und dann regt sich in ihr jenes zornige kleine Mädchen, das damals dem Bösen direkt ins Auge geblickt hat ...

HERBERT DUTZLER ZEIGT DIE DUNKLE SEITE SEINES KÖNNENS
Herbert Dutzler, bisher vor allem durch die sensationell erfolgreiche Krimiserie um Kultfigur Franz Gasperlmaier bekannt, legt einen Kriminalroman vor, der einen packt und nicht mehr loslässt. Seine Figuren zeichnet Dutzler präzise und mit viel psychologischem Tiefgang - kein menschlicher Abgrund bleibt hier unentdeckt. Er schaut in die Seelen seiner Figuren und zeigt, WOZU MENSCHEN FÄHIG SEIN KÖNNEN, WENN SIE IHR GANZ PRIVATES GLÜCK IN GEFAHR SEHEN. Menschen wie du und ich sind es, die hier handeln, und ihre Taten sind so nachvollziehbar, dass man sie sogar den eigenen Freunden zutrauen würde. Das Böse liegt oft bedrohlich nah ...

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"der heiße Name für temperierte Sommerzeiten"
NEWS, Susanne Zobl

Fr. 18.00

Raoul Schrotts Logbuch einer faszinierenden Reise zum letzten weißen Flecken dieser Welt: Den letzten weißen Fleck im Atlas der Erde zu beschreiben, die höchstwahrscheinlich letzte noch unentdeckte Region dieser Welt zu bereisen - das ist hier keine literarische Fiktion. Zusammen mit einer wissenschaftlichen Expedition hat Raoul Schrott sich in diesen entlegensten aller Orte im Länderdreieck von Tschad, Sudan und Libyen aufgemacht. Bei Haymon hat er das Logbuch dieser Reise vorgelegt, die von der Millionenstadt N'Djamena über das Ennedi, 'eine der schönsten Landschaften dieser Erde' in das 'Feindland' der Erdis führte und schließlich zum 'letzten Außenposten der Zivilisation vor dem Nichts': dem verlassenen Fremdenlegionärsfort Agoza. Es ist dies ein Bericht über unvorstellbare Armut, humanitäre Katastrophen und politische Putschversuche, den ungleichen Handel zwischen Europa und Afrika - aber auch die Erzählung einer Reise ins Nirgendwo, zu einer Mitte der Welt und zum eigenen Selbst. Durch Fotos und Abbildungen erweitert, ist "Die Fünfte Welt" ein poetisches Dokument über die Rätselhaftigkeit alles Entlegenen.


Fr. 23.10

42 Jahre, 35 Wachstuchhefte, A5, klein beschrieben:

Jürg Amann entführt ein letztes Mal in eine Welt, die gänzlich ihm gehört.
Reflektiert, kohärent, berührend - so lesen sich die Tagesbuchaufzeichnungen von Jürg Amann, zweifellos einer der bedeutendsten Schweizer Gegenwartsautoren, der zu früh verstorben ist. Sein Gesamtwerk: Prosa, Lyrik, Theater und Erzählungen. Sein literarisches Schaffen: so vielseitig wie der Verfasser selbst. Ein Schriftstellerleben lang begleiteten die Aufzeichnungen sein literarisches Schreiben. Schon früh begann Amann dabei auch eine biografische Spur zu legen in Tagebüchern, die die Gattungsbezeichnung sprengen: Weltanschauliches, Ästhetisches, Philosophisches findet Eingang in die eng beschriebenen 35 Wachstuchhefte, aber auch Briefe, die er, bevor er sie versandte, abgeschrieben hat. Sie markieren das für ihn biografisch Bedeutsame.

"Meine erste Welt ist zerstört. Ob eine zweite mir lebenswert erscheint, muss sich erst weisen."
Werkstattbuch und Lebenskontinuum zugleich: Der Autor gibt Einblick in Persönliches und die Poetik seines Schreibens. Seine Tagebücher sind mit größter Sorgfalt verfasst. Sind ernst, nachdenklich - regen zum Nachdenken an - und charakteristisch für das Werk des Autors, das bis heute weit über die Grenzen der Schweiz wirkt. Die Aufzeichnungen, die 1970 in Winterthur beginnen enden Anfang 2012. Amann erhält seine Krankheitsdiagnose und hört - mit wenigen Ausnahmen - auf zu schreiben. Anna Kurth, seine Lebensgefährtin, setzt auf seine Bitte fort, was vom Autor angelegt war. Sie bearbeitet den größten Teil der Hefte nach den Kriterien, die er vorgegeben hatte. Die Aufzeichnungen erscheinen zum 10. Todestag des Autors.

Mit einem Nachwort von Corinna Jäger-Trees

Fr. 27.60
DIE SCHÖNSTEN SAGEN AUS ALLEN REGIONEN NIEDERÖSTERREICHS ? gesammelt von den österreichischen Sagen-Experten Wolfgang Morscher und Berit Mrugalska. Mehr als 70 bezaubernde und spannende, romantische und unheimliche Geschichten vom Donauweibchen und vom Flößermandl, vom betrügerischen Müller und vom Tod im Weinfass, von der Geisterschenke und vom Spuk auf dem Schauenstein, vom Leichensämann und vom Mostwurm, von der Pestjungfrau und vom Karnergeist, Sagen von Berg- und Wassergeistern, Rittern und Räubern, Hexen und Drachen. DIE SCHÖNSTEN SAGEN AUS ALLEN BUNDESLÄNDERN: Die schönsten Sagen aus Oberösterreich Die schönsten Sagen aus Niederösterreich Die schönsten Sagen aus Kärnten Die schönsten Sagen aus dem Burgenland Die schönsten Sagen aus Tirol Die schönsten Sagen aus Südtirol Die schönsten Sagen aus Salzburg Die schönsten Sagen aus Wien Die schönsten Sagen aus der Steiermark Die schönsten Sagen aus Vorarlberg
Fr. 12.40
DIE SCHÖNSTEN SAGEN AUS ALLEN BEZIRKEN WIENS ? gesammelt von den österreichischen Sagen-Experten Wolfgang Morscher und Berit Mrugalska. Mehr als 50 bezaubernde und spannende, romantische und unheimliche Geschichten vom lieben Augustin in der Pestgrube und von der Dienstbotenmuttergottes, vom Stock im Eisen und vom Stoß im Himmel, vom Alraundl und vom Donauweibchen, von der Teufelsmühle am Wienerberg und vom Lindwurm am Kahlenberg, Sagen von der Pest und von historischen Begebenheiten, von Nixen und Wassermännern, Teufeln und Dämonen. DIE SCHÖNSTEN SAGEN AUS ALLEN BUNDESLÄNDERN: Die schönsten Sagen aus Oberösterreich Die schönsten Sagen aus Niederösterreich Die schönsten Sagen aus Kärnten Die schönsten Sagen aus dem Burgenland Die schönsten Sagen aus Tirol Die schönsten Sagen aus Südtirol Die schönsten Sagen aus Salzburg Die schönsten Sagen aus Wien Die schönsten Sagen aus der Steiermark Die schönsten Sagen aus Vorarlberg
Fr. 12.40

ZWEI FRAUEN, EIN MANN, EIN KIND - UND DIE BITTERE SÜSSE DES LEBENS.
WIE HOCH IST DER PREIS, DEN MAN FÜR DAS GLÜCK DER EIGENEN FAMILIE ZAHLT?
Violenta lernt Martin während ihres Studiums kennen. Sie führen über mehrere Jahre eine FERNBEZIEHUNG ZWISCHEN BERLIN UND BOLOGNA. Dass er ihr nicht treu ist, stört sie nicht, solange es nur um Sex geht. Doch da kommt Klara ins Spiel. Martin trifft sie öfters und da passiert es: KLARA IST SCHWANGER. Sie beschließt, das Kind zu behalten, womit auch Martins Lebensweg vorgezeichnet scheint. Violenta geht nach Genf, um die Karriere voranzutreiben, während in Berlin DER BITTERSÜSSE FAMILIENALLTAG einkehrt. Bis eines Tages Violenta wieder auftaucht - und das Leben aller schlagartig ein anderes ist.

EIN ROMANDEBÜT MIT GEWALTIGEM SOG UND GROSSER ZÜNDKRAFT
Tanja Paar besticht in ihrem ersten Roman sprachlich wie kompositorisch mit einer Präzision, die selten ist. Sie erzählt eine GESCHICHTE VON UNGLÜCK, EIFERSUCHT UND RACHE, die sich in der kleinsten Zelle unserer Gesellschaft abspielt - der Familie. WIE WEIT KANN MAN GEHEN, WENN DAS EIGENE GLÜCK AUF DEM SPIEL STEHT? Ein intensives Buch mit ungeheurer Zündkraft, das Fragen durchexerziert, die FRAUEN UND MÄNNER IM MODERNEN LEBEN existentiell berühren.

Schauplätze Berlin, Bologna, München, Wien

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"Es ist ein harter Text, sehr präzise, sehr eindringlich. Und, ja, am Ende schreckt die Geschichte mit ihrem Mut. Denn manchmal ist das, was sich in einem Menschen aufgrund seines Alters oder einfach seiner Lebensverhältnisse dort transformiert, wo er keinen Zugriff darauf hat, das Unheimlichste schlechthin. Jenseits von Gut und Böse."
Martin Prinz

Fr. 23.10

WELCHER KAMPF TOBT IN DIR, WENN DIE WELT ÜBER DICH HEREINBRICHT? - EINE FRAU UND IHR UNBÄNDIGER DRANG NACH SELBSTBESTIMMUNG UND FREIHEIT.

Neuanfang im Orient: Maria nimmt ihr Leben in die Hand
Maria ist hungrig - lebenshungrig: Sie will spüren, frei sein, lieben. Hochschwanger reist sie 1896 nach Anatolien und überrumpelt damit den werdenden Vater. Wilhelm hat sich heimlich dorthin aufgemacht, um als Ingenieur am Bau der Bagdadbahn zu arbeiten, die Berlin mit Bagdad verbinden soll. Er, der seine Bleistifte stets streng nach deren Stärken ordnet, ist fasziniert von der eigensinnigen und unberechenbaren Frau. Fernab der trüben Enge des Dorfes, aus der Maria stammt, leben die beiden in der anatolischen Freiheit in wilder Ehe. Maria will ihren Körper nicht in ein Korsett schnüren lassen - sie trägt wallende Reformkleider, blickt in Liebesdingen über den Beziehungsrand hinaus und saugt mit jedem Atemzug genüsslich die fühlbare Weite der Landschaft ein. - Sie ist endlich angekommen.

Eine starke Frau und ihre Familie inmitten der großen Umstürze der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Marias und Wilhelms Kinder wachsen als Bürger des Osmanischen Reiches auf. Türkisch wird zu ihrer Muttersprache, nicht Deutsch. Von der alten Heimat bleibt bald nichts mehr als eine fahle Erinnerung. - Bis der Erste Weltkrieg ausbricht. Geburtsort, politische Grenzen und Allianzen gewinnen plötzlich an entscheidender Relevanz: Was bedeutet der Krieg für die beiden Söhne im wehrpflichtigen Alter? Was bedeutet er für Maria, für die ein Leben außerhalb von Anatolien fernab jeglicher Vorstellungskraft liegt? Droht der Selbstbestimmung und der frei gewählten Heimat nun ein Ende?

Ein Buch über unsere Verletzlichkeit in Zeiten großer Umbrüche. Und über die Kräfte, die dabei in uns erwachen.
Kunstfertig verwebt Tanja Paar den unbändigen Lebensdrang einer Frau und das Schicksal einer Familie mit den Verwerfungen der Weltgeschichte. In ihrem Generationenroman führt sie an blühende und aufregende, aber von Umwälzungen bedrohte Orte: in das Osmanische Reich des Fin de Siècle, ins Istanbul und die junge Türkei unter Atatürk, in den Irak des Ölbooms der 1930er. Ob damals oder heute - Tanja Paar stellt in ihrem aufwühlenden Roman eine Frage, die uns Menschen niemals loslässt: Wer bestimmt, welche Menschen wir werden? Sind es die Umstände? Oder wir selbst?

Fr. 25.20
Es ist der Vorabend des Zweiten Weltkriegs, als ein verdrossener Internatsschüler beschließt, von Wien in die Welt hinauszuziehen. Er kommt in der Schweiz bei einem Wanderzirkus unter, wo ihn der altersweise Clown Hieronymo unter seine Fittiche nimmt. Bald nähert er sich auch dem misstrauischen Liliputaner Rollo und der Seiltänzerin Rachel an, die aus Angst vor dem NS-Regime jede Nacht hoch oben unter der Zirkuskuppel schläft. Die Geschichte von ihrer gemeinsamen Flucht bis zu seiner Rückkehr ins zerbombte Wien erzählt der Ausreißer Jahrzehnte später von seinem Krankenbett aus. Dabei spinnt er ein faszinierendes Gewebe aus Erinnerung und Vorstellung, aus Episoden der Mythologie und der Literatur. Bewegend und mit einzigartiger sprachlicher Kraft schildert Marianne Gruber die täglichen Ängste der Zirkusleute in der Fremde, aber auch die Solidarität, die ihnen zuteil wird. Atmosphärisch dicht zeichnet sie das nur vordergründig skurrile, zutiefst menschliche Personal vor dem Hintergrund des großen Weltgeschehens.
Fr. 26.00

Was ist heute von der Habsburger-Monarchie, die 1918 endete, noch übrig?

"Lang lebe der Kaiser!" - ein Imperium zerfällt, die Erinnerung bleibt
Als im November 1918 der Erste Weltkrieg endet, beginnt der schleichende Tod einer der mächtigsten Dynastien Europas. Obwohl das Reich der Habsburger zerbricht, Grenzen neu gezogen werden und die Republik in Österreich ausgerufen wird, lebt die Monarchie weiter in den Herzen derer, die sich ihr zugehörig fühlten.
Zentraler Ort für die Beantwortung dieser Fragen ist die "Kaiserstadt" Bad Ischl im Salzkammergut. Sie ist nicht nur Zentrum des k.u.k.-Mythos und der romantisierenden Verklärung, sondern erinnert an fatale Entscheidungen; entschied sich doch Franz Joseph I. ebenda für den Griff zu den Waffen und damit für den Beginn des Ersten Weltkriegs.
Wie ging die Geschichte des k.u.k.-Doppelstaates und den Entwicklungen nach 1918, die im Grunde bis heute andauern, weiter? Wie betrachten wir das habsburgische Erbe? Wie steht es um seine Relevanz, nicht nur für Österreich, sondern für ganz Europa?

Die totgeglaubten Habsburger erwachen in Text und Bild zu neuem Leben
Der österreichische Historiker Hannes Leidinger, ein Experte auf diesem Forschungsgebiet, beschäftigt sich unter anderem mit der Beantwortung dieser Fragen. Diese Auseinandersetzung, angereichert durch Beiträge hochkarätiger Wissenschaftler*innen und ergänzt durch ausdrucksstarke Illustrationen von Lenz Mosbacher, beschäftigt sich mit der Suche nach Hinweisen, mit dem Dechiffrieren einzelner Indizien, die beweisen: Die Monarchie ist Geschichte, doch ihre Macht hallt nach - bis heute. Die Publikation dient als Portal, als Eintritt in die Welt der Habsburger lange nach dem Einläuten der Republik. Gleichzeitig ist sie Ausstellung to go, als Verlängerung der in Bad Ischl, der damaligen "Kaiserstadt" des k.u.k.-Doppelstaates, 2024 stattfindenden Ausstellung "k(ritisch) und k(ontrovers)".

Fr. 22.30

"Gedichte sind Denk-/fortsätze. Über das/Bedachte hinaus"
Klaus Merz ist ein Verdichter der Sprache und des Lebens. Häufig kreisen seine Texte um unscheinbare Bilder und Szenen, beiläufige Beobachtungen und Erinnerungsfetzen. Doch jedem dieser Momente gewinnt Klaus Merz neue Facetten ab, in jedem seiner Gedichte verwandelt sich die Welt um ein kleines Stück.


Vorsorge
Zum Alterskapital
unserer Liebe, Liebste
zählt auch:

Dass wir einander
manches nicht
ersparen.



In seinem neuen Lyrikband bringt Merz alle Tonlagen zum Klingen: Melancholie, Erinnerung, Liebe und Verlust - und satirische Schärfe im Blick auf unsere Gegenwart. Dabei strahlen seine Gedichte stets eine kraftvolle Ruhe aus, und sie lenken unsere Aufmerksamkeit in ihrer reduzierten, klaren Sprache auf das Wesentliche.

Fr. 17.50

DAS DREAM-TEAM: HERR GROLL, SEIN ROLLSTUHL JOSEPH UND DER "DOZENT"
Das BEWÄHRTE ERMITTLERTEAM ist im Einsatz! Wenn auch ANFANGS ETWAS WIDERWILLIG. Denn so gern der Dozent dem Herrn Groll auch zuhört, wenn er seine TIEFSCHÜRFENDEN GEDANKEN ÜBER DIE GESELLSCHAFT zum Ausdruck bringt ... so nervenaufreibend kann es auch sein, wenn man nicht immer seiner Meinung ist! Während der DOZENT OFT EIN WENIG WELTFREMD agiert, tendiert der HERR GROLL SCHON MEHR ZUR REALITÄTSNÄHE.
Doch neben ihren TYPISCH HITZIGEN DISKUSSIONEN gibt das UNGLEICHE DUO - pardon, ROLLSTUHL JOSEPH ist ja auch mit von der Partie - geben die drei also, EIN GANZ SCHÖN STARKES TRIO ab!

WEINGÜTER-KAUFRAUSCH, SCHLECHTE LEBENSENTSCHEIDUNGEN UND WACHAUER-GASTFREUNDLICHKEIT
Gerade für diese spezielle Reise ist ZUSAMMENHALT WICHTIGER DENN JE - befinden sich die beiden doch auf einer HEIKLEN RETTUNGSMISSION. Grund für ihre Reise in die Wachau: DER SCHWAGER DES DOZENTEN, auch das "Nebengeräusch" genannt, ist IN DIE FÄNGE EINER DUBIOSEN WEINRITTERSCHAFT geraten! Die beiden machen sich auf den Weg, um ihn zu befreien.
Dabei stößt Herr Groll unverhofft auf die FÄHRTE SEINER JUGENDLIEBE HELGA, die vor Jahrzenten spurlos verschwand. Und dann gibt es da noch den UKRAINISCHEN OLIGARCHEN AUF WEINGÜTER-SUCHE. Seit einiger Zeit werden KLEINERE WEINBETRIEBE ZUM VERKAUF GEZWUNGEN, DROHUNGEN machen die Runde und es wird klar: IN DER WACHAU GEHT WIEDER DER FREMDENHASS UM ...

WENN DIE VERGANGENHEIT LEBENDIG WIRD ...
... DANN IST HERR GROLL NICHT WEIT! Bei seiner REISE DURCH DIE IDYLLISCH-SCHÖNE WACHAU wird klar: Die Freude an den vermeintlich prächtigen Weingütern und romantischen Burgruinen wird von DÜSTEREN MACHENSCHAFTEN überschattet. SO TIEF IST DIE DUNKLE VERGANGENHEIT DER WACHAU NICHT VERGRABEN, UND SO SCHNELL IST SCHON GAR NICHTS VERGESSEN ... Vor allem nicht, wenn HERR GROLL DA EIN WÖRTCHEN MITZUREDEN HAT! Denn wenn es eines gibt, DAS ER VERABSCHEUT, dann ist es UNGERECHTIGKEIT.


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"Erwin Riess schreibt mit hinreißender Ironie und beißend-klugem Witz!"

"Spannend und lehrreich, dabei niemals belehrend - wie kann man den Herrn Groll nicht lieben? Er versetzt einen in eine neue Perspektive hinein: Was heißt es eigentlich, sein Leben im Rollstuhl zu verbringen? Trotz aller Hürden verliert er nie seine Durchsetzungskraft."

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Krimis von Erwin Riess bei Haymon:
Herr Groll im Schatten der Karawanken
Herr Groll und die ungarische Tragödie
Herr Groll und das Ende der Wachau

Fr. 17.20
TÖDLICHER BESUCH AUS DER VERGANGENHEIT. Polt ermittelt im Weinviertel. MORD IM PFARRHAUS: In den Weinkellern des idyllischen Wiesbachtals im Weinviertel treibt sich nicht nur Kult-Gendarm Simon Polt herum, seit Kurzem ist auch der spitzzüngige Gourmet Hafner zugegen. Er speist bei der Pfarrersköchin - die kurz darauf an einer Tollkirschenvergiftung stirbt. Als Polt die Ermittlungen aufnimmt, wird deutlich: Die Pfarrersköchin hat es mit dem Gebot der Nächstenliebe besonders genau genommen - Hafner ist nicht der einzige verflossene Liebhaber, der als Täter in Frage kommt. ALFRED KOMAREK DER ERFINDER DES ÖSTERREICH-KRIMIS Alfred Komarek hat mit seinen Romanen, die ebenso Krimi wie Milieustudie sind, österreichische Krimigeschichte geschrieben. Alle fünf Fälle von Simon Polt wurden erfolgreich verfilmt, die Hauptrolle spielt Erwin Steinhauer. Besonders ist vor allem die einzigartige Ermittlerfigur Simon Polt. Mit Witz, Charme und Gemütlichkeit schreitet er unbeirrt zur Tat, wann immer es darum geht, ein Verbrechen aufzuklären. LESERSTIMME: "Liebe geht bekanntlich durch den Magen, heißt es. Allzubunt hat es auch die Pfarrersköchen getrieben - hat sie etwa zu viele Männerherzen eingekocht? Ein spannender Regionalkrimi, der das Leben und die Menschen rund um das Weinviertel beschreibt." ALFRED KOMAREKS POLT-KRIMIS: Polt muß weinen Blumen für Polt Himmel, Polt und Hölle Polterabend Polt Zwölf mal Polt"Komareks Stimmungsbilder bezaubern auf jeden Fall: die Stille der glutheißen Sommernachmittage, die erdige Kühle der verstaubten Weinkeller, der kleine geschlossene, überschaubare Kosmos des Dorfes, das alles verbreitet eine wunderbar malerische Melancholie." Ingeborg Sperl, Der Standard "Eine literarische Beschreibung des Strukturkonservativismus unter dem Motto 'Nur net hudeln!'" Die Presse Wie immer ein gelungener Polt. Die Stimmung der Weindörfer kann man sich genau vorstellen, die Figuren mit wenigen Worten scharf und liebevoll gezeichnet. Eine Leserin, Amazon "Unspektakulär, mit viel Einfühlungsvermögen und Fingenspitzengefühl klärt Polt den Fall auf." Peter Vodosek, ekz-Informationsdienst "Die bestechende Mischung aus Lokalkolorit und psychologischem Feingefühl trägt wesentlich zum Erfolg dieser Krimiserie bei." Gretl Köfler, Tiroler Tageszeitung "Genialischer Kellergassl-Krimi" Tiroler Krone "Unkonventionell ist die Ermittlungsmethode des Simon Polt allemal: Auf seinem Steyr-Waffenrad gondelt er durchs Dorf, kehrt da und dort ein, um sich in erster Linie aufs Zuhören und Zutrinken zu beschränken; was seinen Wiener Vorgesetzten weniger gefällt. Polt lässt sich nicht beirren und schließlich gibt ihm der Erfolg Recht." Reinhard Ebner, Wiener Zeitung "Ein kurzweiliges Lesevergnügen" Neues Volksblatt "Wer schon einmal einen Polt-Fall mit Genuss gelesen hat, wird auch hier wieder seine Freude haben, die bekannten und liebgewonnenen Typen in den Kellergasse wiederzutreffen." Oberösterreichische Nachrichten "So löst sich dieser Fall in sich selber auf, während der Leser in einem Stück Lebensweisheit aufgeht." Helmuth Schönauer
Fr. 12.40
Eine poetische Reise vom Maghreb über Italien bis nach Griechenland, Frankreich, Irland und Großbritannien: Eindringlich und sinnlich beschreibt Raoul Schrott in seinem Gedichtzyklus Hotels Szenen und Bilder der zahlreichen Stationen und erforscht die Faszination der Orte und Räume, "in denen die spuren einer gegenwart jeden morgen mehr oder weniger sorgfältig getilgt werden". Jedes Gedicht steht Seite an Seite mit Tagebuchaufzeichnungen, Glossen und kurzen Notizen - gemeinsam geben die poetischen Sprachbilder tiefe Einblicke in kulturelle und mythologische Hintergründe sowie die besondere Atmosphäre der Orte.
Fr. 12.40

DER LEMMING ZWISCHEN WÜRSTELSTAND UND WORLD WIDE WEB: EIN NEUER KRIMINALROMAN VON STEFAN SLUPETZKY!

Ein tragischer Suizid und ein Nachtwächter in Bedrängnis
Der Lemming versteht sie nicht mehr, die Welt. Und noch weniger versteht er das Kauderwelsch aus Internet-Sprache und Englisch, das sein Sohn Ben mit seinem Freund Mario spricht. Als der Lemming sich mit ebendiesem Mario durch Zufall eine Straßenbahn teilt, passiert das Unfassbare: Auf Marios Handy-Display erscheint eine offenbar schockierende Nachricht, der Bub rennt unvermittelt aus der Bahn und springt von einer Brücke in den Tod.
Der Lemming ist fassungslos. Noch mehr, als plötzlich ein Shitstorm auf ihn einprasselt: Die Medien haben aus dem Mann, der mit dem unglücklichen Burschen vor dessen Suizid gesprochen hat, einen pädophilen Triebtäter gemacht. Und plötzlich sind sein Foto und sein Name überall. Auch Chefinspektor Polivka, der dem Lemming vertraut und mit ihm herausfinden will, was wirklich hinter Marios Tod steckt, gerät ins Kreuzfeuer der Öffentlichkeit. Bald ranken sich auch wilde Spekulationen um Marios Familie - denn die engagiert sich in der Flüchtlingshilfe - während Wien im Zeichen von dirty campaigning und politischer Hetze steht.
Der Lemming indes droht sich in verschiedensten Netzen zu verwickeln: Im World Wide Web, mit dessen Gefahren er es zu tun bekommt, in den Verstrickungen korrupter Politiker, die nicht nur im Internet Fake News verbreiten, und in den feinen Fäden, die die Boulevardpresse spinnt, wenn sie mit haltlosen Behauptungen eine möglichst große Leserschaft einfangen möchte.

Slupetzky legt den Finger in die Wunden der Gesellschaft
Jeder Satz passt in diesem Kriminalroman, jedes Wort trifft - Stefan Slupetzky ist ein Sprachkünstler, der es versteht, mit viel Feinsinn Bilder entstehen zu lassen, die sich einprägen. Nichts ist schwarzweiß, jeder hat eine Geschichte, stets hat es einen Grund, warum einer da ist, wo er heute ist. Slupetzky schaut ganz genau hin, wenn er seine Figuren zeichnet, und so manche wird einem bekannt vorkommen. Da ist der kleine Bub, der es unter den Schulkollegen so schwer hat, dass ihn eine Aura der Traurigkeit umgibt, da ist der frühere Neonazi, der sich für seine Tätowierungen schämt. Da ist jener Lehrer, der einmal Idealist gewesen ist, bevor ihm die Realität den Antrieb genommen hat, und der ehemalige Polizist, der jetzt nachts im Tierpark arbeitet und erst mehrere rauschhafte Nächte braucht, bevor er seinem Freund Polivka das Du anbieten kann. Leopold "Lemming" Wallisch ist ein stiller, feinfühliger Charakter mit trockenem Humor und Gespür für seine Mitmenschen und deren Realitäten.
Slupetzky lässt seinen Lemming durch die Wiener Nächte wandeln, mit Lust am Wortspiel - und ohne dabei jemals seine Leichtigkeit zu verlieren.

Fr. 22.30

Andrej Kurkow, der bekannteste Autor der Ukraine, spricht unentwegt für die Hoffnung, für eine ukrainische Zukunft.

Jeden Tag Krieg
Februar 2022: Der russländische Angriffskrieg auf die Ukraine beginnt. Beinahe zwei Jahre später stehen die Menschen in ihrem Land weiterhin unter Beschuss, haben unsägliche Verbrechen und Verluste erlebt. Wie macht man weiter, kämpft weiter, wenn sich alles verändert hat? Und ein Ende des Krieges nicht in Sicht ist?
Andrej Kurkows journalistische Texte, Notizen und Tagebucheinträge zeigen, was der Krieg, der sich immer mehr in den Alltag der Menschen integriert, mit ihnen macht. Die Diskrepanz einer jeden aufeinanderfolgenden Sekunde wird spürbar: Opernaufführungen bei Tageslicht - eine Bombe schlägt ein; Menschen schwimmen im Meer - eine Mine explodiert; eine Nacht durchschlafen - aber das feindliche Militär kennt die GPS-Daten eines jeden Schlafzimmers ...

Andrej Kurkow berichtet - von einem Alltag im Ausnahmezustand
Wie formt sich ein Leben, ein Jahr, ein Tag, wenn die Sirenen niemals aufhören zu erklingen? Wenn Bienen fliehen, um dem Lärm des Krieges zu entkommen, weil der Blütenstaub nach Schießpulver riecht? Wie, wenn man nicht weiß, ob man Freunde und Familie wieder sieht?
Die Resilienz ist groß, der Widerstand vielseitig: Jedes Mal, wenn die Sirenen laut sind, werden Spenden für das ukrainische Militär gesammelt; jedes Mal, wenn die Bewohner*innen der Ukraine erfahren, wie Verrat sich kleiden kann, stärkt sich der Zusammenhalt. Es gibt Momente, in denen der Krieg in den Hintergrund tritt. In denen Häuser für Feiertage dekoriert und Wassermelonen immer noch süß schmecken. Es gibt Momente, die zwar nicht vergessen lassen, aber den Hauch eines Davors suggerieren und damit auf ein Danach hoffen lassen.

Ein andauernder Kampf: gegen die Zerstörung.
Andrej Kurkow schreibt; er schreibt von den unscheinbaren Momenten, über Luftalarm, Freundschaft und Sorge, Identität, von einem Kampf der Worte und Kulturen, über die Einigkeit und Vielseitigkeit eines Landes; er schreibt über das Leben im Krieg. Er schreibt, damit wir nicht vergessen. Seit 2013, seit den Protesten am Majdan. Seit 2014, seit der Annexion der Krim. Durch Explosionen in der Nacht und in jeder unruhigen Sekunde schreibt er. Solang die Bewohner*innen der Ukraine nicht sicher sind. Solange sie nicht frei sind.

Aus dem Englischen von Rebecca DeWald

Fr. 22.30
Wenn Wut die Kontrolle übernimmt. Von einem, der auszog, um dich das Fürchten zu lehren. Der Weg eines unschuldigen Kindes zum rechtsradikalen Mörder: vorbestimmt oder frei gewählt? Leo ist ein unschuldiges Kindergartenkind - Leo ist ein rechtsradikaler Mörder. Sein Hass hat einen Ursprung: Leos Vater. Denn der weiß ganz genau, wie sein Sohn zu sein hat: als Kind gehorsam und ordentlich, als Erwachsener autoritär und angesehen. Leos Mutter steht daneben und fängt die Schläge ab, bevor sie Leo treffen. Aus ihr macht das eine gebrochene Frau. Und aus Leo? Welche Wahl hat er denn, als selbst gewalttätig zu werden? Sein Weg scheint vorgezeichnet, unausweichlich. Oder hat er vielleicht doch eine Wahl? Könnte er sich gegen seinen Hass entscheiden? Es gibt Hoffnung: Marinca. Vielleicht kann sie zu ihm durchdringen. Es bleibt ihr aber nicht viel Zeit. So nahe dran, dass es wehtut - so nachvollziehbar, dass es unheimlich ist Die Schlinge zieht sich zu, lässt keine Luft zum Atmen. Du kannst nichts daran ändern. Dir bleibt die Luft genauso weg wie Leos Opfern. Und ihm selbst. Du bist mittendrin, die ganze Zeit dabei. In Leos Kopf. In seinem Denken. In seiner zunehmenden Paranoia. Du kannst mit ihm gehen, jeden Schritt von der Unschuld zur Schuld. Und du kannst jeden Gedanken nachvollziehen - auch wenn du das gar nicht willst. Düster und verstörend In seinem neuen Roman gelingt Herbert Dutzler etwas Außergewöhnliches: der verstörende Einblick in den Kopf eines Täters - in einen Weg, der unaufhaltsam in eine Richtung führt. In Richtung der Zerstörung anderer und von sich selbst."Schnörkellos erzählt Herbert Dutzler vom ganz normalen Leben, in dem nichts normal läuft. Und gerade das lässt mir, mehr noch als die Morde, Schauder über den Rücken jagen. Was wäre, wenn Leo mehr Glück gehabt hätte? Eine andere Abzweigung genommen hätte? Oder darf man das einem Rechtsradikalen nicht wünschen?" Eva Rossmann "Eine bedrückende Studie toxischer Männlichkeit und völkischer Ideologie. Und trotz seines Wahns beginnen wir, dem Protagonisten die Daumen zu drücken, dass er vielleicht doch die Kurve bekommt. Spannend!" Horst Eckert "Ich war schockiert und trotzdem so gefesselt von diesem Buch. Herbert Dutzler lässt uns teilhaben am Denken und Walten von Leo. Schon als kleiner Junge lernt er nichts als Gewalt kennen, sein Vater pflegt einen autoritären Erziehungsstil, darunter leidet der zart besaitete Junge sehr. Bis er selbst immer mehr in den Strudel aus Gewalt, Ausländerhass und Frauenunterdrückung reinrutscht! Starke und wichtige Lektüre!" Martina Dienstl, Buchhandlung Plautz "Herbert Dutzler ? begibt sich mit "In der Schlinge des Hasses" auf ganz neues literarisches Territorium. ? Der Roman ist ebenso Warnung wie Appell an die Menschlichkeit." Peter Huber und Doris Kraus, Presse am Sonntag
Fr. 19.90
100 Jahre danach: eine Auseinandersetzung mit dem Erbe des Ersten Weltkriegs 1918 endete mit dem Ersten Weltkrieg auch die Donaumonarchie. Übrig blieb ein verklärtes Bild der Habsburger Monarchie, in dem Völkerkerker und Kriegsbegeisterung ebenso wie weltläufige Fin-de-Siècle-Kunst und Sissi-Idylle Platz haben. Zum 100. Jubiläum der Ausrufung der Republik beschäftigt sich Bettina Balàka mit der Frage, wo die Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt und wo das Private zum Politischen wird: von der Entwicklung der Nationalismen bis zum Niederschlag der Geschichte in der Literatur. Ein besonderes Augenmerk legt die Autorin auf die Historie der Frauenrechte. Schwerpunkt Emanzipation: ein Best-of der österreichischen Frauengeschichte Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs hatten auch die tradierten Geschlechterrollen eine Wandlung erfahren: Schon während des Krieges hatten Frauen viele vormals männliche Tätigkeitsfelder und die Organisation des Alltags an der Heimatfront übernommen. Sie kämpften um ihr aktives und passives Wahlrecht und schafften mit der Ausrufung der Ersten Republik ihren Einzug in die Politik. Präzise recherchierte und erzählerisch-gewitzte Essaykunst von Bettina Balàka Erhellend und unterhaltsam schreibt Bettina Balàka über die vergessenen Heldinnen der österreichischen Frauenbewegung, den mühsamen Kampf der Frauen um Zugang zu Universitäten und "Männerberufen" und die politischen und rechtlichen Auswirkungen der 68er Revolution. In ihren vielschichtigen Essays wirft die Autorin einen Blick auf den immer noch lebendigen Habsburger-Mythos, die Tradition Europas als Schmelztiegel der Kulturen und darauf, wie wir uns an den Krieg erinnern. ********************************* Themen unter anderem: - der Erste Weltkrieg als Beschleuniger der Emanzipation - die Kriegsbegeisterung 1914 und unser heutiger Blick auf den Krieg - der Kampf um das Frauenwahlrecht - die vergessenen Heldinnen der österreichischen Frauenbewegung - die Habsburger-Monarchie als Vielvölkerstaat und die Entstehung der Nationalismen - die "neue Frauenbewegung" der 68er Revolution - Österreich und sein Habsburger-Mythos"Ein unterhaltsames Geschichtsbuch abseits der schweren Standardwerke zum Gedenkjahr 2018." DIE ZEIT, Florian Gasser "Großartiges Panorama von einhundert Jahren österreichischer Frauengeschichte." FALTER, Erich Klein "Balàkas Reflexionen gehen ein gutes Stück in die jüngste Geschichte zurück, entspringen oft Persönlichem und eröffnen in einer einfachen, klaren Sprache anregende und aufschlussreiche Horizonte." DIE FURCHE, Maria Renhardt "konkret und persönlich" APA - Austria Presse Agentur, Wolfgang Huber-Lang "mal witzig-ironisch, mal unmittelbar berührend" ekz-Informationsdienst, Ruth Jäger "ein zutiefst unterhaltsamer, minutiös recherchierter sowie klug argumentierter Essayband" Salto.bz, Debora Nischler
Fr. 25.20

AUFRUHR IM AUSSEER LAND
Ausgerechnet an Gasperlmaiers Geburtstag KOMMT EIN TOURIST NICHT VON DER FÜHRUNG AUS DEM SCHAUBERGWERK SALZWELTEN ZURÜCK. Wo steckt er? Hat er sich im Stollen-Labyrinth verirrt, oder hat ihn jemand beiseitegeschafft? Hat das Verschwinden gar etwas mit den sagenumwobenen Kunstschätzen im Bergwerk zu tun? Statt zu feiern muss Gasperlmaier ermitteln - dabei wird ihm UNTER DER ERDE ganz flau im Magen. Dass der Vermisste bald darauf TOT AUFGEFUNDEN wird, macht es nicht besser.
Was zunächst so ausschaut, als wäre es schnell zu klären, entpuppt sich als komplizierter Fall für den Inspektor. Und dann treten auch noch VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKER auf den Plan ...

ERMITTLER DER HERZEN: GEWOHNT LIEBENSWERT UND UNGEWÖHNLICH HELDENHAFT
FRANZ GASPERLMAIER hat sich längst in die Herzen der österreichischen Leserinnen und Leser ermittelt: Mit LIEBENSWÜRDIGER TOLLPATSCHIGKEIT UND IN SEINEM GANZ EIGENEN TEMPO lässt er sich von seinem Instinkt leiten - und wird in seinem neuen Fall zum Helden, wächst über sich hinaus. Die ganze öffentliche Aufmerksamkeit, die ihm daraufhin zuteilwird, behagt Gasperlmaier aber gar nicht. Außerdem ist die Frau Doktor Kohlross, seine langjährige Ermittlungspartnerin, ganz offensichtlich verstimmt. UND SEIT NEUESTEM SPÜRT ER AUCH NOCH SO EIN SCHMELZENDES GEFÜHL, WENN ER SCHÖNE FRAUEN TRIFFT - wie soll man da konzentriert arbeiten?

KRIMISPANNUNG ZUM SCHMUNZELN
Der Gasperlmaier mag große Portionen, ganz gleich, ob es um Gulasch oder Wurstsalat geht. Sein neuer Fall hat davon einige zu bieten: EINE GROSSE PORTION AUTHENTISCH-LÄNDLICHE ATMOSPHÄRE, EINE GROSSE PORTION SPANNUNG UND EINE GROSSE PORTION HUMOR. Der Krimitisch ist reich gedeckt - also nichts wie zugreifen!

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"Man muss ihn einfach mögen, diesen Franz Gasperlmaier. Ich freu mich, dass er endlich wieder ermittelt!"

"Das Schöne an den Krimis von Herbert Dutzler ist, dass man das Gefühl hat, live dabei zu sein und dem Gasperlmaier bei seinen Ermittlungen wirklich über die Schulter zu schauen!"

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BISHER ERSCHIENEN SIND:
Letzter Kirtag
Letzter Gipfel
Letzte Bootsfahrt
Letzter Saibling
Letzter Applaus
Letzter Fasching

Fr. 15.60
FLUCHT VOR DEM LEBEN AM NULLPUNKT Von der Frau sitzen gelassen, die Mutter im Sterben liegend - die "Heimat", die ihm doch schon lange keine Heimat mehr ist, hat ihn verlassen. Auf sich allein gestellt, ratlos und wütend stürzt er sich in EINE TROTZIGE FLUCHT. Er träumt von NEW YORK, von GROßEN VERÄNDERUNGEN, will die Enge von Meran und Wien zurücklassen. IN DIE FERNE WILL ER, dorthin, wo alles neu, alles noch möglich ist. Die schutzlose Weite Nordamerikas ist ihm ZUFLUCHTSORT VOR DER VERLORENEN VERTRAUTHEIT: "Aber von Tag zu Tag mehr wurde das, was er beschlossen hatte, und das, was er dazu unternahm, zum Selbstverständlichen, nichts war natürlicher als die Trennung, und es gab einen Grund zu hoffen in der Entfernung, LONTANO, sagte er, hinter mir ist Ferne und vor mir ist Ferne, ich freue mich, weil ich mich freuen muss." ON THE ROAD: BEFREIUNGSVERSUCH EINES HEIMATLOSEN Im Kellerzimmer seiner Schwester in MARYLAND fristet er sein eintöniges Dasein als geduldeter Gast. In GREYHOUND-BUSSEN und als TRAMPER lässt er sich treiben, reist nach PITTSBURGH, MONTREAL, DETROIT, SAN FRANCISCO, LOS ANGELES, findet Unterschlupf bei LÄNGST ENTFREMDETEN FREUNDEN und SELTSAMEN BEKANNTSCHAFTEN.Doch weder die intimen, aber farblosen Begegnungen mit Frauen noch sein ROADTRIP DURCH DIE USA UND KANADA vermögen ihn aus seiner Agonie zu befreien. Den Sankt-Lorenz-Strom, die Niagarafälle, den Mississippi - all das lässt er gleichgültig an sich vorbeiziehen. Begleitet von SCHMERZHAFTEN ERINNERUNGEN AN SEINE VERLORENE LIEBE MENA, wird er zum gedankenverlorenen und haltlosen VAGABUNDEN, mit einem einzigen Ziel: dem Verlassenwerden, dem Verlust, der Verantwortung, dem Absterben allen Lebens in und um sich zu entfliehen. EIN MELANCHOLISCHER ROMAN ÜBER DAS SEHNEN UND DAS LOSLASSEN. EINE WERKAUSGABE FÜR JOSEPH ZODERER "Lontano" ist der vierte Band einer Edition, in der die Werke von JOSEPH ZODERER, EINEM DER FÜHRENDEN ERZÄHLER DER GEGENWARTSLITERATUR, in Einzelbänden neu aufgelegt werden. In Zusammenarbeit mit dem Brenner-Archiv Innsbruck wird dieser Band durch von Andrea Margreiter bearbeiteten MATERIALIEN ZUR ENTSTEHUNG DES TEXTES AUS DEM VORLASS DES AUTORS UND DURCH EIN NACHWORT ERGÄNZT."'Lontano' ist ein kleiner stimmiger Roman voll schöner Bilder.' DIE ZEIT, Henning Klüver, 5.4.1985
Fr. 22.30
In der Idylle von "Haus Waldesruh" soll sich Maja von den Folgen eines Unfalls erholen. Doch schon bald häufen sich mysteriöse Sterbefälle, Wertsachen verschwinden spurlos und das Personal geht auch nicht gerade zimperlich mit den Bewohnern um. Maja befürchtet Schlimmes: Werden hier alte Leute systematisch zu Tode gepflegt? Lisa Lercher legt endlich wieder einen ihrer beliebten Krimis vor - ein brisantes gesellschaftspolitisches Dauerthema, gewürzt mit stimmigen Bildern und trockenem Humor."rasant erzählt" Die Presse am Sonntag "Krimis zum Verschlingen" Kleine Zeitung "Ein flotter Schreibstil, immer mit einem Augenzwinkern, tolle Charaktere und eine Geschichte, die spannend bis zum Schluss ist, was will das Leserherz mehr!? Eine ganz klare Leseempfehlung." Amazon-Rezensentin "Die geschickte Verknüpfung der verschiedenen Handlungsstränge und die Kritik an sozialen Missständen zieht den Leser suggestiv in seinen Bann. Empfehlenswert." ekz-Informationsdienst, Irmgard Behnke "Reizende alte Damen, überzeugender Plot - Lisa Lercher hat wieder ein spannendes, aber auch nützliches Buch geschrieben." Die Presse am Sonntag "Hausmannskost von der besseren Sorte" buchkritik.at, Alfred Ohswald
Fr. 12.40

LITERATUR. KANON. REVOLTE! - DIE ZUKUNFT DES LESENS STEHT AUF FEMINISTISCHEN FÜSSEN

Wie das Patriarchat über "wichtige" Literatur entscheidet, unsere Weltsicht prägt - und warum wir jetzt etwas dagegen tun müssen
Beginnen wir mit einer beliebten Unwahrheit: Jugendliche wollen nicht mehr lesen. Absoluter Quatsch, sagt Autorin Teresa Reichl. Vielmehr ist es so: Wir müssen endlich mit den verstaubten Kanon-Listen und den ewig gleichen Autoren (!) aufräumen. Tun wir das nicht, gefährden wir die Zukunft des Lesens. Denn: Wie kann es sein, dass nur eine Perspektive zum Klassiker taugt? Wie sollen wir uns für Bücher begeistern, wenn Geschichten wieder und wieder und wieder aus einer ähnlichen Sicht erzählt werden? Wenn nur bestimmte Autoren (weiß, männlich, heterosexuell ...) als große Literaten gefeiert werden? Am besten haben wir keine Meinung zu Klassikern, die von der allgemeinen abweicht, und falls doch, sind wir vielleicht einfach nicht "intelligent" genug oder wir haben diese "hohe Kunst" einfach nicht verstanden. Woher das alles kommt? Welcome to patriarchy! Ja, das Patriarchat hat überall Einfluss - auch auf das, was und wie wir lesen. Es ist deshalb Zeit für den nächsten logischen feministischen Schritt: Die Literatur und ihre Geschichte werden umgeschrieben. Werden divers. Werden endlich korrigiert.

Bam! Grundlagen, Alternativ-Kanon und geballtes Wissen: in verständlich und für alle!
Eine neue Sicht auf Literatur ist möglich und notwendig. Das beweist Teresa Reichl, indem sie Basics zur Literaturgeschichte klärt, die bestehende Riege der Klassiker gründlich prüft und einen ausgewachsenen Alternativ-Kanon entwirft. Wofür? Um zu zeigen, dass es Bücher (ja, auch alte!) von Autor*innen gibt, von denen immer behauptet wird, sie hätten nichts geschrieben. Um endlich neue Stimmen erzählen zu lassen. Die Autorin macht deutlich, dass es eine Offenheit braucht, die neue Bücher im literarischen Kanon zulässt. Um Blickwinkel zugänglich zu machen, mit denen sich Jugendliche, aber auch Erwachsene identifizieren können. Das hier ist der Anfang einer Literaturrevolte. Wie sie aussehen könnte? Steht in diesem lehrreichen, wütenden und zugleich witzigen Buch.

Fr. 19.90
Die Passionsspiele Erl sind die ältesten und bekanntesten Spiele dieser Art im deutschsprachigen Raum und feiern 2013 ihr 400-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass hat Felix Mitterer eine einfühlsame und prägnante neue Fassung der Passionsgeschichte geschrieben. Auf dem Fundament der langjährigen Tradition gelingt ihm eine zeitgemäße Interpretation der Leidensgeschichte Jesu Christi, die vor allem das Zwischenmenschliche und das christliche Prinzip der Nächstenliebe ins Zentrum stellt.
Fr. 12.40

POTENZIELL FURCHTBARE TAGE: WIE ARBEIT UND MENSTRUATION ZUSAMMENHÄNGEN
Acht Jahre lang ergründete Bianca Jankovska am eigenen Leib, was passiert, wenn ZYKLUS und die damit verbundenen SCHMERZEN auf LOHNARBEITSABHÄNGIGKEIT treffen. Ein MELTDOWN MOMENT folgte dem nächsten. Denn: Unsere LEISTUNGSGESELLSCHAFT zwingt uns dazu, uns trotz monatlich wiederkehrender Schmerzen und mitunter KRANKHEITSSYMPTOMEN zum Job zu schleppen - wenn nötig unter Medikamenteneinfluss. MENSTRUATIONSURLAUB oder ein ZYKLUSORIENTIERTES ARBEITSZEITMANAGEMENT gibt es in Deutschland und Österreich nicht. Ganz ehrlich: Im KAPITALISTISCHEN PATRIARCHAT, in dem wir leben, klingen sie eher nach Utopie als nach realisierbaren Errungenschaften. FAKT ist außerdem, dass die vorherrschenden ARBEITSSTRUKTUREN nicht nur Menstruierende, sondern auch psychisch Erkrankte, Marginalisierte - und die Umwelt - AUSBEUTEN und KRANK MACHEN. Es muss sich also dringend etwas ändern! Wie? Indem wir unser heutiges ARBEITSSYSTEM SABOTIEREN und einen ANTI-WORK-FEMINISMUS IMPLEMENTIEREN - ganz ohne Perioden-Glitzergedöns und Wärmflaschen-Merch.


DIESES BUCH IST DAS GEGENTEIL VON DEM, WAS AUF LINKEDIN ABGEHT.
Hier gibt es keine Tipps für's Bewerbungsgespräch - und KEIN SCHLECHTES GEWISSEN, wenn du am Ende des Jahres keinen Meilenstein zu verkünden hast. ANTI-WORK bedeutet übrigens nicht, nie mehr zu arbeiten. Die IDEE dahinter ist viel mehr, dass wir uns als Gesellschaft VON krankmachenden ARBEITSZWÄNGEN LÖSEN und damit aufhören, uns selbst auszubeuten oder schlecht zu fühlen, wenn wir einmal nicht arbeiten (können). BIANCA JANKOVSKA verbindet persönliche ANEKDOTEN mit strukturellen PROBLEMEN und erzählt eindrucksvoll von THERAPIE IM KAPITALISMUS, PMS und PMDS, von PRIVILEGIEN-CHECKS, KÜNDIGUNGSERFAHRUNGEN, SCHAM, SCHULD und SCHMERZ. In augenöffnender Einfachheit zeichnet sie LÖSUNGSVORSCHLÄGE und PERSPEKTIVEN für eine gesündere und bessere ARBEITSWELT. Willkommen in der FEMINISTISCHEN ANTI-WORK-BEWEGUNG: für Menstruierende, Arbeitende, Selbstständige und alle, deren psychischen und körperlichen Ressourcen von Tag zu Tag weniger werden.

Fr. 25.20
Schauplatz Ukraine: der zerbrochene Osten Europas Eine im Nordwesten des Landes gelegene Stadt wird durch eine Mauer in zwei Zonen geteilt - in das zur Westukrainischen Republik gehörende Riwne und in Rowno. Rowno ist Teil der Sozialistischen Ukrainischen Republik, in der man nicht nur politisch, sondern auch sprachlich in die sowjetische Vergangenheit zurückgekehrt ist. Verbunden werden die beiden Teile nur durch einen schmalen Korridor. Reine Fiktion? Oder ein mögliches Zukunftsszenario? Reise in die alte Heimat - ohne Garantie auf Rückkehr Schlojma Ezirwan hat einen Namen in der ukrainischen Literaturgeschichte. Schon lange vor der Teilung war er im ganzen Land bekannt. Nun, kurz vor der Premiere seines neuesten Theaterstücks in Riwne, besucht er seine in Rowno verbliebene Familie: eine Reise in die eigene Vergangenheit, zu den Orten seiner Kindheit, Jugend und ersten Liebe. Aber gleichzeitig auch eine gefährliche Reise in eine Gegenwart, die an die Zustände in der Sowjetunion erinnert: Anstatt in Ruhe seine Verwandten besuchen zu können, wird Schlojma Ezirwan von zwei Agenten der Inneren Sicherheit gekidnappt. Ein groteskes Abenteuer nimmt seinen Lauf. Was hat man mit ihm vor? Und welche Rolle spielt dabei sein kritischer Roman "Die Mauer"? Die geteilte Ukraine als Fiktion bedrohlich nahe an der Realität? Eine Fahrt vom Westen in den Osten, vom Heute ins Gestern - oder vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Ereignisse in der Ukraine: eine Reise in die Zukunft? Mit Russlands Annexion der Krim 2014, dem Ausruf der "Volksrepubliken" Donezk und Lugansk und dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine 2022 bekommt Oleksandr Irwanez' satirischer Roman brisante und tragische Aktualität. Gleichzeitig greift der Autor einen brennenden Missstand unserer Zeit auf: die prekäre Situation kritischer Künstler*innen und Journalist*innen in nur vordergründig demokratischen Staaten. Eine spannende Satire, deren Absurdität von der Realität eingeholt zu werden droht. Aus dem Ukrainischen von Alexander Kratochvil Mit einem Vorwort von Jurij Andruchowytsch"In seinem Roman 'Pralinen vom roten Stern' sah der ukrainische Schriftsteller Oleksandr Irwanez prophetisch die Teilung seines Landes voraus." NZZ, Ulrich M. Schmid "Atemlos liest man Irwanez' Buch" Die Presse, Jutta Sommerbauer "Oleksandr Irwanez ärgert, verblüfft, verhöhnt, provoziert - und niemand bleibt gleichgültig." Jurij Andruchowytsch "Die Antiutopie von Oleksandr Irwanez bestätigt seinen Ruf als Meister finsterer Zukunftsvisionen." Andrej Kurkow
Fr. 26.00

DIE WELT DER KUNST UND LITERATUR IM EINZIGARTIGEN FORMAT Quart versammelt seit Jahren ERSTKLASSIGE VERTRETER AUS den Bereichen LITERATUR, KUNST, DESIGN UND FOTOGRAFIE. Ausgabe 32 wartet mit den besten und außergewöhnlichsten Beiträgen aus den Heften 17 bis 31 auf. Die Tiroler Künstlerin SUSANNE KIRCHER-LINER gestaltet das Cover und die linken Seiten. Das Tüpfelchen auf dem i bildet MICHAEL KÖHLMEIERS eigens für diese Ausgabe geschriebener Essay über DIE NÄHE VON GUT UND BÖSE IM MÄRCHEN: Herrlich bilderreich fabuliert er vom Kern dieses geheimnisvollen Genres, das uns alle seit unserer Kindheit begleitet.

Fr. 21.15
Wer sich in seiner neuen Reihe Österreich von innen mit Alfred Komarek auf die Reise begibt, wird auf unterhaltsameWeise das Wesen österreichischer Lebenswelten erforschen. Mit Neugier und Recherchelust ausgestattet, ist Komarek den Eigentümlichkeiten der Regionen und den Verbindungen über ihre Grenzen hinweg auf der Spur. Sein erstes Ziel ist der Semmering mit dem Land ringsum, eine Region, in der Österreich wie in einem Hohlspiegel verdichtet sichtbar wird. Der alte Handelsweg zwischen dem Meer und der Residenzstadt Wien, Bauernland, Bergwerke und frühe Industrie - eine Arbeitswelt, die sich im Biedermeier mit einer Freizeitwelt der Sommerfrische vermengt. Dann die Eisenbahn, die Villen und Grandhotels auf dem Semmering, zwei Kriege, schwere Schatten und neue Farben für Gegenwart und Zukunft. Alfred Komarek bietet im ersten Band seiner Reihe reichhaltiges Lesevergnügen und die ebenso amüsante wie intensive Bekanntschaft mit einem besonderen Stück Österreich. Mit einem Reisefotoalbum des Autors."Alfred Komarek ist ein leiser, aber scharfer Beobachter und ein Kenner der österreichischen Seele." Kurier, Simone Hoepke "'the missing link' zwischen einem Reiseführer und regionaler Literatur" ORF Niederösterreich, Benedikt Fuchs "? eine anschauliche und informative Reise durch ein Gebiet, das große touristische Vergangenheit hat, ein Sehnsuchtsort war." Buchkultur
Fr. 23.10
Innsbruck gilt als die Ski-Hauptstadt der Alpen - und das mit gutem Grund: Seit den 1890er Jahren ist Innsbruck eines der europäischen Skisport-Zentren, zahlreiche Innovationen wie das Figln oder der Snowboard-Trend nahmen hier ihren Ausgang, und Dutzende Profi-Skisportler, Weltmeister und Olympiamedaillengewinner stammen aus dem Großraum Innsbruck. Zugleich ist das Skifahren in Innsbruck mit seinen stadtnahen Skigebieten auf der Seegrube, dem Patscherkofel oder in der Axamer Lizum bis heute der wohl beliebteste Breitensport in der heimischen Bevölkerung. Anneliese Gidl und Karl Graf zeichnen die Geschichte des Skisports im Großraum Innsbruck von seinen Anfängen im ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart nach. Mit zahlreichen Abbildungen dokumentieren sie den Siegeszug des Skisports im 20. Jahrhunderts, die touristische Erschließung der Skigebiete und den Aufbau von Vereinsstrukturen und sparen dabei auch das düstere Kapitel des Arierparagraphen der 1920er und 1930er Jahre und des Skisports in der Zeit des Nationalsozialismus nicht aus. Ergebnisübersichten aller wichtigen Wettbewerbe, von den ersten Skimeisterschaften 1908 über der Heimweltmeisterschaft 1933 über die Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 bis zu den Skiweltcupbewerben der Gegenwart, Porträts der wichtigsten SkisportlerInnen von Toni Seelos und der Lantschner-Familie bis Günther Mader, Ernst Vettori oder Gitti Köck und ausführliche Kapitel zu allen Spielarten des Skisports, vom Freestyle bis zum Biathlon, vom Skitourengehen bis zum Snowboarden, machen dieses Werk zu einer umfassenden Chronik des Skisports in Innsbruck, zu einem unentbehrlichen Nachschlagewerk für alle Skisportbegeisterten, und gleichzeitig zu einem eindrucksvollen Einblick in ein Stück Tiroler Sport-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte.
Fr. 33.20
Der erste Band von Mitterers "Gesammelten Stücken" befasst sich mit Heimatgeschichte, so in "Kein schöner Land", ein Stück um das Eindringen des Faschismus in die ländliche Gemeinschaft; der Band greift auch die Thematik des sozialen Außenseitertums auf, so in "Die Wilde Frau" oder "Kein Platz für Idioten", ein Volksstück um einen Bauernbuben, der auf Grund seiner Behinderung von der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen wird. Weiters enthalten sind "Stigma", "Heim", "Besuchszeit" und "Drachendurst". Zu jedem Werk gibt es außerdem ein Statement des Autors und zahlreiche Aufführungsfotos von verschiedenen Inszenierungen.
Fr. 38.00

Südtirol hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich: als römisches und fränkisches Territorium, als Teil der Grafschaft Tirol und des Habsburger-Imperiums - und nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Friedensvertrag von Versailles als italienische Provinz, die nach langem Ringen ein Autonomiepaket erreichen konnte. Früher aufgrund seiner strategischen Lage an einem der wichtigsten Verbindungswege zwischen Nord und Süd von europäischer Bedeutung, ist das Gebiet südlich des Brenners seit 150 Jahren auch ein Magnet für Erholungssuchende und zugleich ein prosperierender Wirtschafts- und Lebensraum.

Der Historiker Michael Forcher hat mit Tirols Geschichte in Wort und Bild bereits ein Buch verfasst, das seit 25 Jahren als das populäre Standardwerk zur Geschichte Tirols erfolgreich ist. Gemeinsam mit dem Journalisten und Sachbuchautor Hans Karl Peterlini zeichnet er nun ein umfassendes und lebendiges Porträt von Südtirol in Vergangenheit und Gegenwart: Die Autoren stellen nicht nur die wichtigsten historischen Ereignisse und Persönlichkeiten, Daten und Fakten dar, sondern auch die künstlerischen, sportlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen. So entsteht ein reich bebilderter Band über Südtirol, der Nachschlagewerk und Lesebuch in einem ist.

Fr. 20.70

Der Hollywood-Boulevard in Los Angeles bei Sonnenaufgang: Der Vagabund Leo Pomerantz überquert die Fahrbahn, die Tänzerin Rita Luna tritt aus einem Striptease-Lokal auf den Gehsteig, und auf der anderen Straßenseite steht - der Tod. Seine Sichel, mit der er Leo treffen wollte, verfehlt ihr Ziel und bringt stattdessen Rita zur Strecke. Die will sich mit dieser Ungerechtigkeit nicht abfinden und bittet den Tod um eine zweite Chance. Also ordnet der einen ungewöhnlichen Wettbewerb an, um zu entscheiden, wer sein Leben lassen muss ...
Michael Köhlmeier erzählt raffiniert und mit verlässlichem Gespür für eine gute Geschichte - amüsant, tiefgreifend und gleichzeitig von einer wohltuenden Gelassenheit.

Fr. 14.00

The Court in Vienna under Emperor Francis Joseph was not only Europe's most illustrious and refined, it was also a huge economic enterprise, serving as both home and workplace for just under 2,000 people. The author reveals multitudinous facets of Emperor Francis Joseph's court and displays them in highly entertaining fashion, the court truly comes alive again. She takes the reader through a typical day in the life of the emperor, from his early morning toilette to the evening ceremonies; she tells tales of glittering ceremonies, receptions and audiences; she provides insights into the private and the family life of the emperor.

Fr. 14.80

Die Schönheit Tirols liegt in seinen Gegensätzen: Wilde Hochgebirgslandschaften aus Fels und Eis grenzen an sanfte Almwiesen, reißende Gletscherbäche und Wasserfälle gehen über in stille Flussauen. In Tirol erlebt man Bauerndörfer, in denen traditionelle Architektur und Brauchtum noch lebendig sind, ebenso wie das urbane Flair der modernen Städte. Man findet abweisende Burgen und prunkvolle Schlösser, prächtige Barockkirchen und schlichte Landkapellen.
In seiner fotografischen Reise vom Außerfern bis nach Osttirol macht der Tiroler Fotograf Bernhard Aichner den Reichtum der Kultur und Natur des Landes sichtbar. Mit wachem Blick fängt er nicht nur die berühmten Sehenswürdigkeiten ein, sondern auch die verborgenen Kleinode, die Tirol zu bieten hat.
Begleitet werden die Bilder Bernhard Aichners von infomativen Texten Georg Hasibeders. Gemeinsam laden sie ein, Tirol in all seinen Facetten zu entdecken und der vielfältigen Schönheit des Landes zu begegnen.

Fr. 23.10

TIROL UND SEINE MENSCHEN: FÜNF BEMERKENSWERTE PERSÖNLICHKEITEN ERZÄHLEN!
Fünf faszinierende Tiroler Persönlichkeiten begegnen uns einmal ganz nahe:
HANSI HINTERSEER, vor allem als CHARISMATISCHER SCHLAGERSTAR bekannt, berichtet aus seinem turbulenten Leben und seiner vielfältigen Karriere als Moderator, Schauspieler und Ex-Skirennläufer, aber auch von seinen ganz privaten Erinnerungen aus der idyllischen KINDHEIT AUF DER SEIDLALM.
Der SÜDTIROLER UNTERNEHMER UND LANGJÄHRIGE LANDESKOMMANDANT des Tiroler Schützenbundes, RICHARD PIOCK, erzählt fesselnde Geschichten aus der Wirtschaft, lässt teilhaben am neuesten Fortschritt industrieller Technologien und bringt uns das Tirol Archiv Photographie (TAP) ein wenig näher.
Ein weltweit bekanntes Familienunternehmen: EVELYN HAIM-SWAROVSKI, Urenkelin von Firmengründer Daniel Swarovski, spricht über die wirtschaftliche und soziale Verantwortung als GESELLSCHAFTERIN DES WATTENER UNTERNEHMENS, sowie über ihre Leidenschaft und ihr Engagement als DRESSURREITERIN.
GERMAN ERD, ABT DES STIFTES STAMS im Tiroler Oberland, blickt auf ein bereicherndes Leben als Priester, Ordensmann, Erzieher, Lehrer, Schuldirektor und MANAGER DES ZISTERZIENSERORDENS zurück und teilt seine Gedanken über Gelassenheit, Optimismus und Glauben in der heutigen Welt.
Die gelernte Restauratorin HERLINDE MOLLING macht eindringliche Einblicke in die Tiroler Geschichte möglich, indem sie von ihren RISKANTEN ERLEBNISSEN ALS SÜDTIROL-AKTIVISTIN berichtet, bei denen sie in den 1960er Jahren als junge Mutter Waffen und Sprengstoff nach Südtirol transportierte.
Diese fünf Beiträge geben Einblicke in die persönliche Geschichte der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und lassen dabei ein GANZ PERSÖNLICHES BILD DER MENSCHEN AUS TIROL entstehen.

DIESER BAND VERSAMMELT BEITRÄGE ZU:
-Hansi Hinterseer
-Richard Piock
-Evelyn Haim-Swarovski
-German Erd
-Herlinde Molling

Fr. 23.10

TRÄGST DU TRACHT? ODER REGT SIE DICH AUF? - OB GELIEBT ODER VERDAMMT: TRACHT UND DIRNDL SIND HEISSER DISKUSSIONSSTOFF!

KITSCH, KOMMERZ, KULTURPOLITISCHE WAFFE: WEM GEHÖRT DIE TRACHT?
Man schmückt sich mit ihr auf Volksfesten, Hochzeiten und Empfängen. Patriotische Modelabels haben sie für sich entdeckt. Trachtenvereine pflegen sie in ihren regionalen Ausformungen, die Designer der Haute Couture bringen sie neu interpretiert auf die Laufstege der Welt. PolitikerInnen verschiedenster Lager tragen sie, andere verweigern sich ihr. Die einen hassen, die anderen lieben sie: die Tracht. Egal, in welchen Farben und in welchem Kontext sie getragen wird - eines ist sie immer: ein Statement. Aber wofür? Ist sie ein farbenfrohes Zeichen regionaler Tradition und Zugehörigkeit? Nationalistische Gesinnungskleidung? Symbol einer "Leitkultur"? Oder doch einfach nur ein schönes Stück Stoff?

ÜBER KLEIDERORDNUNGEN, TRADITION UND LÄNDLICHEN SCHICK
Um die Tracht tobt ein Kampf. Aber wo liegen eigentlich die Wurzeln dieser Polarisierung? Von der einfachen Alltagsbekleidung über das Sehnsuchtsobjekt reicher Sommerfrischler und die Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten bis zum Dirndl aus dem Discounter folgt Elsbeth Wallnöfer in ihrem Buch dem Weg eines Kleidungsstücks, der verwobener und verstrickter nicht sein könnte. Die Ethnologin und Philosophin fragt nach Demokratisierung und technischem Fortschritt, erzählt von Patriotismus, der Vision einer alldeutschen Kultur und vom nationalsozialistischen Verbot für Juden, Tracht zu tragen. Sie spürt den ursprünglichen Schnitten und Farben der Tracht nach und stellt Billigdirndln von der Stange den Haute Couture-Dirndln auf dem Catwalk gegenüber.

MODE VOR DEM HINTERGRUND ERSTARKENDER NATIONALISTISCHER TENDENZEN
Elsbeth Wallnöfer erzählt von Menschen, Moden und Mythen und legt frei, was vom Dirndl übrigbleibt, wenn Landromantik, politisches Korsett und die hartnäckigsten Irrtümer abgetragen sind. Ein hervorragend recherchiertes, ebenso pointiertes wie leidenschaftliches Buch - und ein beherzter Aufruf, sich das Dirndl zurückzuerobern! Mit zahlreichen Illustrationen.

Fr. 22.30
Follower oder Verfolger: Die Suche nach einer Vermissten im stillgelegten Dublin führt Patsy Logan in die harte virtuelle Realität Patsy Logan sucht nach einem Neustart ... und bald auch nach einer Vermissten Patsy Logan, Kriminalhauptkommissarin aus München, steht ein paar Monate vor ihrem 40er und ist frisch getrennt, in Dublin, in einer beruflichen sowie privaten Auszeit. Unschlüssig, wie sie das Chaos um ihren Neuanfang in den Griff bekommen soll, entschließt sie sich dazu, abzuwarten - und erst einmal gar nichts zu tun. Während ihre Gedanken immer wieder um ihre berufliche Zukunft kreisen, bietet sich der Fall der verschwundenen Stella als Ablenkung an. Sam Feurstein, Polizeiattaché in der österreichischen Botschaft in Dublin, bittet Patsy um Hilfe bei der Suche nach der jungen Frau. Gemeinsam beginnen Patsy und Sam, die letzten Tage vor Stellas Verschwinden nachzuvollziehen. Tauchen tiefer ein in Stellas Doppelleben auf der Schattenseite der Sozialen Medien - und setzen dadurch eine Spirale immer bedrohlicherer Ereignisse in Gang. Dublin online und offline Die irische Hauptstadt mit ihren Gassen, Pubs und dem idyllischen Straßenbild ist ein absoluter Sehnsuchtsort - und Patsys alte Heimat. Auch Stella Schatz war vor ihrem Verschwinden dabei, auf der Insel heimisch zu werden. Die Ermittlungen von Patsy und Sam allerdings ergeben, dass Stella kürzlich eine neue Arbeit angetreten hat - in einer Agentur für Content-Prüfung, dort, wo sich die dunkelsten Abgründe der virtuellen Welt auftun. Welche Folgen das für den Menschen hinter den Bildschirmen haben kann, wird von Kapitel zu Kapitel deutlicher. Hat Stella im Netz etwas gesehen, was niemand sehen durfte? Hat ihr Job sie auf unbekannte und gefährliche Wege geführt? Ellen Dunne und ihre Patsy Logan: ein kriminalliterarisches Dreamteam Patsy Logan hat sich den Kopf an der gläsernen Decke gestoßen - und hat damit zu kämpfen. Doch nicht nur beruflich, sondern auch privat geht es drunter und drüber, der Mann hat sich eine Ältere gesucht, und was das mit dem Liebhaber werden soll ... das weiß Patsy selbst auch nicht so genau. Wie gut, dass Patsy von ihrer Schöpferin Ellen Dunne jede Menge Entschlossenheit, Selbstironie und schwarzen Humor mitbekommen hat, sodass sie sich dennoch mit voller Energie in die Suche nach Stelle stürzen kann ... Ellen Dunnes Kriminalromane sind ein bisschen wie frisch gezapftes Guinness: herb, dunkel, besonders und erfrischend köstlich."Niemand sonst jongliert so schön mit Worten, Emotionen und Beobachtungen wie Ellen Dunne." Martina Parker "Mit 'Unfollow Stella'" bestätigt die Österreicherin Ellen Dunne das Krimi-Gütesiegel, das ihr heuer mit dem Glauser-Preis verliehen wurde." Die Presse am Sonntag "Der neue Fall von Patsy Logan ist wieder ein idealer Mix aus Spannung und Unterhaltung" Maria Leitner, Buchkultur
Fr. 15.90

TATORT BERGKULISSE: EIN MORDFALL IM URLAUBSPARADIES DER ALPEN
Auf der Alm gibt's doch a Sünd: Nach einer rauschhaften Feier auf der Innsbrucker Umbrüggler Alm wird eine Kellnerin tot im Wald aufgefunden. Zunächst deutet alles auf einen tragischen Unfall hin. Doch der Wirt will beobachtet haben, wie sich der Landeshauptmann mit dem Opfer gestritten hat ... Aber wieso hätte ausgerechnet der liebe Herr Freudenschuss die Kellnerin umbringen sollen? Hat sie etwas über den Landesvater gewusst, das nicht an die Öffentlichkeit dringen sollte?

FALSCHE ALIBIS UND FREUNDERLWIRTSCHAFT ERSCHWEREN DIE ERMITTLUNGEN
Als sich herausstellt, dass die Frau tatsächlich ermordet wurde, schweigt das heimische Tagblatt hartnäckig - und niemand will von unlauteren Machenschaften wissen. Dabei ist offenkundig, dass es hinter den Kulissen nicht mit rechten Dingen zugeht.

ALPENKRIMI OHNE LEDERHOSEN VON JOE FISCHLER
Ein klarer Fall für die LKA-Polizistin Valerie Mauser und ihren bärigen Kollegen Stolwerk, die auf falsche Alibis, verschlossene Türen, ein prall gefülltes Wespennest aus Geld- und Freunderlwirtschaft und letztlich auf ungeahnte Abgründe stoßen ...

Joe Fischler liefert einen atmosphärischen Krimi mit viel Witz und Tiroler Flair vor der malerischen Alpen-Kulisse der Innsbrucker Nordkette!

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Leserstimmen:

"Das Tiroler Flair ist gut getroffen, viel Witz und Humor und eine Prise Spannung geben eine gute Mischung."
fredhel, lovelybooks.de

"Toller Krimi, coole Darsteller, lebendig und unterhaltsam."
MarkusRobinigg, lovelybooks.de

"Ich habe schon die letzten Veilchen-Krimis verschlungen und sehnsüchtig auf Valeries neuesten Fall gewartet. Ich wurde nicht enttäuscht: Joe Fischler treibt die Handlung so geschickt voran, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Figuren sind äußerst sympathisch und man erfährt nebenbei viel über Land und Leute."

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Fr. 11.60

DAS ARCHIV MEINER SOZIALEN WUT
Geschichten von der UNTEREN KLASSE, Literatur über SOZIALE HERKUNFT - meist sind das Erzählungen von AUFBRUCH und AUFSTIEG. Olivier Davids Essays kreisen um diejenigen, die UNTEN GEBLIEBEN sind. Die, mit den SCHMERZENDEN KÖRPERN, die NACHTARBEITENDEN, die VERGESSENEN - und um ihn SELBST. Wie fühlt es sich an, MIT DEM EIGENEN KÖRPER und der eigenen GESUNDHEIT den WOHLSTAND HÖHERER KLASSEN zu bezahlen? Was bedeutet es, unten zu bleiben, damit die oberen ihren STATUS, ihre MACHT, ihre PRIVILEGIEN behalten können? Wie selbstbestimmt kann die Entscheidung, allein zu bleiben sein, wenn soziale Beziehungen durch VEREINZELUNG, GELDMANGEL und EINGESCHRÄNKTE TEILHABE unter Druck stehen? Wie soll Geschichte weitergegeben werden, wenn es KEIN KOLLEKTIVES GEDÄCHTNIS ARMER MENSCHEN gibt?

"ES GEHT HIER NICHT UM DIE KULTURALISIERUNG VON ARMUT, NACH DEM MOTTO: SO SIND SIE, DIE ARMEN. ES GEHT UM DAS AUFZEIGEN VON LEBENSREALITÄTEN ALS KAUSALKETTEN."
Olivier David beschäftigt sich anhand von BEOBACHTUNGEN und ERFAHRUNGEN mit dem EINFLUSS VON KLASSE auf sein Leben - und die Leben derer, die er SEINE LEUTE nennt. In SPRACHGEWALTIGEN, INTIMEN, WÜTENDEN und dabei EINFÜHLSAMEN ESSAYS schreibt er über INNERE MIGRATOIN, vom FREMDSEIN und einer blauen ANGST. Und er ringt zugleich um eine ERZÄHLWEISE, die den GESCHICHTEN VON UNTEN gerecht wird. "Von der namenlosen Menge" ist ein Versuch, sich selbst in die Welt einzuschreiben, denn: "Für gewöhnlich liest UNSEREINS nicht vor Publikum aus Büchern, unsereins trägt SICHERHEITSSCHUHE beim Arbeiten, hat KOPFHÖRER auf den Ohren gegen den Lärm, hat SCHMERZEN irgendwo, LEHNT, wo er kann, GÄHNT, so oft es geht ..."

Fr. 25.20
20 Einzel- und Familienschicksale zeigen, wie wenig sich Alltagsleben und Einstellungen der kleinen jüdischen Bevölkerungsgruppe im Westen Österreichs - rund 700 Menschen im Jahr 1938 - von denen der anderen Tiroler und Vorarlberger unterschieden. Andererseits werden die großen Unterschiede deutlich, die es z. B. zwischen der alteingesessenen jüdischen Gemeinde in Hohenems und der jungen Zuwanderergemeinde in Tirol gab. Die AutorInnen des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck bringen einen Querschnitt durch jüdisches Leben in Tirol und Vorarlberg vor 1938 und die heterogene Zusammensetzung der Minderheit. Der Bogen spannt sich vom Fremdenverkehrspionier zum kriegsversehrten Trödler, vom konvertierten Industriellen bis zum letzten Rabbiner in Hohenems, vom orthodoxen ostjüdischen Zuwanderer bis zum hochrangigen NS-Funktionär jüdischer Herkunft.
Fr. 32.40

Sechs Nächte, vier Wände, zwei Unbekannte, eine Frage:

Muss man einem Menschen die Hand halten, wenn sich alles dem Ende zuneigt - einem Menschen, der es nicht verdient?
Die junge Bankangestellte Meta ist auf der Suche nach Sinn. Durch ihre ehrenamtliche Arbeit verschlägt es sie in ein Pflegeheim, das seine besten Tage hinter sich hat. Als Sitzwache soll sie dort ihre Nächte neben dem Patienten Herrn T. verbringen. Denn: Herr T. schreit, sobald es dunkel wird. Er schreit, wenn er allein ist. Meta ist bereit, sich Herrn T. zuzuwenden. Jede Nacht Wache zu halten, auch wenn sie nicht weiß, was hinter den Schreien steckt. Der Wohnbereich 1 ist geprägt von eigentümlichen Charakteren: Doktor Pomp, der stets auf der Suche nach seinem verschollenen Stethoskop ist, Frau Else - eine Patientin - deren wundersame Erdbeerenaffinität Meta zu denken gibt, und Moses, der Pfleger, der nicht zugeben kann, wie sehr er an dem allen hier hängt. Moses ist Metas Zufluchtsort, wenn es im Zimmer Nummer 9 zu laut wird.

David Fuchs schreibt über die Komplexität der Fürsorge, bis dahin, wo Aufgabe zur Selbstaufgabe wird
Ein paar Nächte vergehen, bis Moses Meta mehr über Herrn T. verrät. Mehr, als sie jemals über den Mann, neben dem sie Nacht für Nacht ausharrt, wissen wollte. Und plötzlich verschwindet die Selbstverständlichkeit, mit der sich Meta um ihn kümmert. Plötzlich ist es nicht mehr so leicht, an seiner Seite im Stuhl zu sitzen. Sich zu wünschen, dass er nicht leidet. Den gemeinsam verbrachten Mitternächten wird die Ruhe genommen und Meta kann die Geister, die spuken, am ganzen Körper spüren. Moses und Frau Else stehen ihr zur Seite, geben ihr Ratschläge, wie sie mit der neuen Situation umgehen kann. Doch die Mauern des Heims, die Mauern des Zimmers, werden immer enger ...

Über Entscheidungen, die wir uns selbst aufbürden
Meta steht vor einer Wahl, die gegen alles geht, was sie bisher über sich selbst vermutet hat: Soll sie im Heim bleiben und helfen oder gehen und nicht mehr zurückkommen? Wie viel von sich selbst kann sie aufbringen, um einem anderen Menschen in seinen letzten Tagen beizustehen? Doch nicht nur Meta strauchelt, auch der Rest der Besatzung muss sich fragen: Braucht es Mitleid und Achtung für Pflege? Verdienen alle Menschen dieselbe Fürsorge, egal, was sie in ihrem Leben gemacht haben? Zwischen den bröckelnden Fassaden des kurz vor der Schließung stehenden Heims ist da immer noch: Hoffnung. Und Menschen, die bleiben.

Fr. 22.30