Bewegung gilt heute als eines der wichtigsten Mittel der Gesunderhaltung der Menschen. Diese Erkenntnis hat sich mittlerweile auch in der Praxis der Gesundheitsförderung etabliert. Das Handbuch Bewegungsbezogene Gesundheitsförderung richtet sich an Studierende der Sportwissenschaft, der Gesundheitsförderung, der Gesundheitswissenschaften, der Physiotherapie und anderer gesundheitsbezogener Studienrichtungen. Das Buch ist in fünf Hauptteile gegliedert. In einem ersten Teil wird darauf eingegangen, was unter Gesundheit zu verstehen ist und worin die Bedeutung der Gesundheitsförderung durch Bewegung liegt. Gesundheitsverständnisse haben sich im Laufe der Geschichte verändert. Auch heute bedeutet Gesundheit keinesfalls für alle Menschen und in allen Sozialbereichen das Gleiche. Im zweiten Teil wird diskutiert, wie Bewegung auf Gesundheit wirkt und wie viel Bewegung notwendig ist, um Gesundheit zu erhalten. Im dritten Teil des Handbuchs wird darauf eingegangen, wer Bewegungsförderungsmaßnahmen auf welchen Ebenen organisiert und umsetzt und wie solche Angebote finanziert werden. Der vierte Teil des Handbuchs widmet sich Erklärungen, warum Menschen sich bewegen oder nicht. Außerdem werden theoretische Ansätze der evidenzbasierten Bewegungsförderung vorgestellt und zu beachtende Qualitätsstandards diskutiert. Die Beiträge des fünften Teils des Handbuchs gehen schließlich auf die Charakteristika der Settings bewegungsbezogener Gesundheitsförderung ein. Thematisiert werden dabei unterschiedliche Bereiche, von der Bewegungsförderung in Schulen bis hin zu digitalen Bewegungsangeboten.
Die [i]ballstars[/i], das sind Grundschulkinder, die an ihren Schulen in Ballsportgruppen die Zielschussspiele Basketball, Fußball und Handball erlernen. 2015 haben sich das Institut für Sport und Sportwissenschaft und die MT Melsungen zusammengeschlossen und in der Region Nordhessen ein großes Netzwerk an beteiligten Grundschulen aufgebaut. In den Sportstunden kommt ein integratives Vermittlungskonzept zur Anwendung, welches an der Universität Kassel entwickelt wurde und die sportspielübergreifenden Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt stellt. Im Sinne eines erziehenden Sportunterrichts geht es in dem dreistufigen Kasseler Modell nicht nur um die grundlegenden technischen und taktischen Elemente der Spiele, sondern zugleich auch um die sozialen Verhaltensweisen eines fairen Mit- und Gegeneinanders im Teamsport. Der vorliegende zweite Band bietet, gegenüber dem ersten Band von 2020, eine inhaltliche Erweiterung und Weiterentwicklung der Sportspielvermittlung. Im ersten Teil greift das Buch die Grundlagen der Sportspielvermittlung auf und stellt ein Anforderungsprofil der Zielschussspiele mit seinen technischen und taktischen Leistungsanforderungen vor. Im Weiteren werden aus didaktischer Perspektive zentrale Gestaltungsmerkmale und Unterrichtsthemen aufgezeigt. Der zweite Teil präsentiert 43 neue Spielformen. Die strukturierte Darstellung der Spiele folgt dabei den Zielsetzungen der drei Lernstufen des Kasseler Modells und bietet eine Orientierungshilfe für die Auswahl und Gestaltung eigener Sportstunden. Im dritten Teil des Buches werden 10 erprobte Unterrichtseinheiten mit insgesamt 40 Sportstunden vorgestellt. Die Einheiten bauen thematisch aufeinander auf und beziehen sich im Schwerpunkt auf die taktischen Handlungsziele des Vermittlungsmodells. Die beiden übergreifenden Themenstellungen lauten "Gemeinsam sind wir stark" und "Erfolgreich im Team". Der vierte und letzte Teil des Buches befasst sich mit der wissenschaftlichen Begleitung der [i]ballstars[/i]-Gruppen. In verschiedenen Evaluationsstudien wurden zunächst zwei Instrumentarien zur Erfassung der Basistechniken sowie zur Beurteilung der taktischen Handlungen entwickelt. Darauf aufbauend werden die ermittelten Leistungen der Grundschulkinder differenziert dargestellt.
Die ballstars, das sind Grundschulkinder, die an ihren Schulen in Ballsportgruppen die Zielschussspiele Basketball, Fußball und Handball erlernen. Dafür haben sich in der Region Nordhessen das Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Kassel und die MT Melsungen 2015 zusammengeschlossen und ein Kooperationsnetzwerk mit interessierten Grundschulen aufgebaut. Alle sportinteressierten Kinder der beteiligten Grundschulen können sich in den Ballsportgruppen anmelden und mitspielen. In der Ausbildung kommt ein integratives Vermittlungskonzept zum Einsatz, welches an der Universität Kassel entwickelt wurde und die sportspielübergreifenden Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt stellt. Im Sinne eines erziehenden Sportunterrichts geht es im Kasseler Modell nicht nur um die grundlegenden technischen und taktischen Elemente der Spiele, sondern zugleich um die sozialen Verhaltensweisen eines fairen Miteinanders im Teamsport. Das Kasseler Modell differenziert die Inhalte nach drei Lernstufen. Mit diesem Aufbau soll sichergestellt werden, dass die Kinder am Ende ihrer Grundschulzeit die Zielschussspiele in den Mini-Spielvarianten beherrschen. Das Buch erläutert im ersten Teil die Grundlagen der Sportspiele und stellt dabei Bezüge zum Grundschulsport her. Im Weiteren wird das Kasseler Modell mit seinen drei Lernstufen vorgestellt. Im zweiten Teil des Buches folgt eine umfangreiche Spiele- und Übungssammlung, die sich für eine integrative Vermittlung der Zielschussspiele bewährt hat und der Ausbildung der ballstars zugrunde liegt. Die Systematik der Spielesammlung zeigt, dass es sich dabei nicht einfach um eine Ansammlung von Spielen handelt, sondern vielmehr um eine strukturierte Zuordnung von Spielformen, die den Zielsetzungen der drei Lernstufen folgt. Entscheidend ist dabei, dass die Spiele von Lehrkräften und Übungsleitern gezielt und systematisch in die Planung und Gestaltung von Sportstunden einbezogen werden können. Drei Verzeichnisse geben jeweils einen Überblick zu den vorgestellten Spiel- und Übungsformen der Lernstufen. Die dabei verwendete Systematik ermöglicht es, Spiele gezielt nach ihren grundlegenden taktischen und technischen Merkmalen auszuwählen und in Sportstunden einzubinden.
Ziel dieser Textsammlung ist es, zentrale Themen und Tendenzen einer zeitgemäßen Sportdidaktik zu diskutieren, die sich insbesondere im Zusammenhang mit den Aufgaben, Chancen und Herausforderungen von Vielfalt und Diversität im Sportunterricht, außerunterrichtlichen Schulsport und im Rahmen einer bewegten Schulentwicklung ergeben. Dahinter steht die Idee, zur Konzeption einer diversitätssensiblen Fachdidaktik beizutragen, die im Sinne einer Beratungswissenschaft auf den Aufbau von bildungstheoretisch-pädagogischem Reflexionsvermögen und Diversitätskompetenz von (zukünftigen) Sportlehrkräften zielt. Grundlage dafür ist ein mehrperspektivischer, erziehender Schulsport, der Schüler*innen in ihrer Verschiedenheit anerkennt und den Weg zur Mündigkeit des Einzelnen in sozialer Verantwortung ebnet.
Sie benötigen ein Übungssystem, das rasch und wirksam Stress abbaut und Ihre Gesundheit fördert, so dass Sie sich in Ihrem Körper wohlfühlen. Gibt es so etwas? Ja ¿ gibt es! Und Sie brauchen eine Methode, die Sie selbständig und sicher zuhause oder im Büro üben können. Geht das? Ja ¿ es geht! Mit PMR ¿ der Methode der Progressiven Muskel-Relaxation, die von dem Amerikaner Jacobson vor etwa 100 Jahren erfunden wurde ¿ bringen Sie beides spielend und wirksam in Einklang. Mit kurzen Übungszeiten trägt PMR dazu bei, sich in schnelllebigen Zeiten "rasant" entspannen zu können. Wenn es nämlich gilt, den zunehmenden Anforderungen in einem stressgeplagten und körper- wie auch bewegungsunfreundlichen Lebensumfeld angemessen zu begegnen ¿ und dies jederzeit. Das Praxisbuch beinhaltet ein über mehrere Jahre mit wissenschaftlichen Methoden getestetes PMR-Trainingssystem, das für das selbständige Erlernen geeignet ist. Es hält mit seinen Programmen spezifische Übungen bereit, die nahe am Original des Jacobson-Modells sind, diese aber unter Berücksichtigung bewegungswissenschaftlicher, psychophysiologischer und physiotherapeutischer Ansätze in die Moderne übersetzen. Gestartet wird mit dem neu entwickelten modularen Trainingssystem "PMR für Körperregionen": - 5 PMR-Basisprogramme mit jeweils 10 Übungen zu den Körperregionen Hände & Arme, Kopf & Nacken, Schultern & Core, Beine & Füße sowie Augen ermöglichen einen optimalen Einstieg in persönliche Problemzonen, mit denen Sie schnell den Entspannungsmodus erreichen. Diese Basis-Programme dauern jeweils ca. 25 Minuten. - Aus jedem Basisprogramm geht ein Kurzprogramm hervor, das 5 PMR-Übungen umfasst und ca. 10 Minuten dauert. - Und es wird für jede Körperregion ein Mini-Workout angeboten, das ca. 6 Minuten in Anspruch nimmt. - Schließlich können Einzelübungen aus den Programmen jederzeit in den Alltag integriert werden und vor akuter Überforderung schützen. Das Beste daran: Keiner bemerkt Ihr Üben, wenn Sie sich beispielsweise mit anderen Personen in einem Raum aufhalten. - On top werden 5 spezielle PMR-Programme für wichtige Alltagssituationen vorgestellt, nämlich für den Start in den Tag und am Ende des Tages, für Schreibtisch- und Bildschirmarbeit sowie für Leistungssituationen. Dann folgt das Trainingssystem "PMR für den ganzen Körper": - In der 26-Schritte-Langform werden 24 verschiedenene Muskelgruppen step by step angespannt und entspannt, um ein intensiveres Body-Feeling zu ermöglichen. Dafür benötigen Sie 40 Minuten. Ein typisches Programm für die Wellness zuhause, das im Liegen angeleitet ist. - In der 7-Schritte-Kurzform wird ein Body-Scan durchgeführt, der 12 Minuten dauert und unterwegs angewendet werden kann.
Das Buch Hausaufgaben für sturzgefährdete Patienten wurde gezielt für Betroffene geschrieben. Die Inhalte sind praxisorientiert und beschreiben die Vorgehensweise beim Üben im Detail. Somit ist die Umsetzung im Alltag leicht. Bei den Selbsttests zur Einschätzung des Sturzrisikos hat der Betroffene die Möglichkeit, den derzeitigen Leistungszustand zu bestimmen. Des Weiteren werden in den einzelnen Kapiteln Übungen gezeigt, die das Sturzrisiko verringern. Der Leser bekommt auch Hinweise und Tipps wie die Wohnung gestaltet werden sollte. Sturzprophylaxe ist nur durch ständiges Üben zu gewährleisten, gleichzeitig wird dadurch auch die Mobilität sowie die Lebensqualität der Betroffenen erhöht.