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    Ich denke immer nur an Dich von Dostojewskaja, Anna

    Eine Liebe in Briefen
    Die Liebesbriefe einer außergewöhnlichen Künstlerehe. Als sie sich 1866 kennenlernen, ist er bereits ein namhafter Schriftsteller. Doch erst durch seine zweite Frau, Anna Grigorjewna, gelingt es ihm, trotz labiler Gesundheit, jene sozialkritischen Romane zu vollenden, die seinen Weltruhm begründeten. Der bewusst auf Stilisierung verzichtende Gedankenaustausch des Paares gewährt intime Einblick in diese Künstlerehe - seine Spielsucht, die sie wiederholt in finanzielles Elend stürzt, seine Eifersucht und Leidenschaft, vor allem aber den Halt, den er in ihr findet. Die Briefe vermitteln eine Fülle zeitgeschichtlicher Hintergründe und geben Auskunft über seine Arbeit sowie den Anteil, den sie daran hatte. »Man ist darauf gefasst, einem Gott zu begegnen, und findet einen Menschen.« André Gide nach der Lektüre von Dostojewskis Briefen. »Du und ich, wir werden bereits eins ...« Fjodor Dostojewski an seine junge Frau
    Autor Dostojewskaja, Anna / Dostojewski, Fjodor / Schröder, Brigitta (Übers.) / Braungardt, Ganna-Maria (Weitere Bearb.) / Samhouri, Nora (Weitere Bearb.)
    Verlag Aufbau Verlag
    Einband Fester Einband
    Erscheinungsjahr 2021
    Seitenangabe 333 S.
    Meldetext Versandbereit innert 24 Stunden
    Ausgabekennzeichen Deutsch
    Abbildungen Mit 1 Frontispiz
    Masse H18.0 cm x B11.7 cm x D2.7 cm 321 g
    Auflage 1. Auflage, Gekürzte Ausgabe
    Verlagsartikelnummer 641/13928
    Fester Einband
    Versandbereit innert 24 Stunden
    978-3-351-03928-8
    Fr. 24.70

    Über den Autor Dostojewskaja, Anna

    Anna G. Dostojewskaja (1846-1918) war die zweite Ehefrau von Fjodor M. Dostojewski (1821-1881). Sie heiratete den Schriftsteller 1867, noch vor dem Höhepunkt seiner Karriere, und gestaltete sein privates und schriftstellerisches Leben aktiv mit. Das Paar hatte vier Kinder, unternahm zahlreiche Europatouren und kehrte immer wieder nach Sankt Petersburg zurück. Bis zu ihrem Tod galt ihr ganzes Engagement dem Werk und Andenken ihres Mannes.

    Fjodor Dostojewski (1821-1881) wurde in Moskau als Sohn eines Militärarztes und einer Kaufmannstochter geboren. Er studierte an der Petersburger Ingenieurschule und widmete sich seit 1845 ganz dem Schreiben. 1849 wurde er als Mitglied eines frühsozialistischen Zirkels verhaftet und zum Tode verurteilt. Unmittelbar vor der Erschießung wandelte man das Urteil in vier Jahre Zwangsarbeit mit anschließendem Militärdienst als Gemeiner in Sibirien um. 1859 kehrte Dostojewski nach Petersburg zurück, wo er sich als Schriftsteller und verstärkt auch als Publizist neu positionierte. Wichtigste Werke: "Arme Leute" (1846), "Der Doppelgänger" (1846), "Erniedrigte und Beleidigte" (1861), "Aufzeichnungen aus einem Totenhaus" (1862), "Schuld und Sühne" (1866), "Der Spieler" (1866), "Der Idiot" (1869), "Die Dämonen" (1873), "Der Jüngling" (1875), "Die Brüder Karamasow" (1880).

    Ganna-Maria Braungardt, geboren 1956, studierte russische Sprache und Literatur in Woronesh (Russland), Lektorin, seit 1991 freiberufliche Übersetzerin. Sie übertrug u. a. Swetlana Alexijewitsch, Ljudmila Ulitzkaja, Polina Daschkowa, Boris Akunin, Jewgeni Wodolaskin und Juri Buida ins Deutsche. Ganna-Maria Braungardt lebt in Berlin.

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