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Bankenverbände gewinnen in der aktuellen Umbruchsituation der Bankwirtschaft strategische Bedeutung für die beteiligten Banken. Neben den derzeit auf europäischer Verbandsebene vehement ausgetragenen politischen Streitfällen zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Banken spielen die Sparkassen- und Genossenschaftsverbände eine brisante Rolle bei den ökonomischen Strategieüberlegungen der von ihnen vertretenen Bankengruppen im neuen Wettbewerbsumfeld.

Dietmar Grichnik untersucht die Strukturen und Leistungen der Verbände auf ihre ökonomische Effizienz und entwickelt ein Konzept kollektiver Strategien der Mitgliedsunternehmen einer Bankengruppe. Dabei wendet er ausgewählte Ansätze der interdisziplinären Forschung über Nonprofit-Organisationen auf die Institutionen und Funktionen der Bankenverbände an und leitet so Handlungsempfehlungen für das Verbandsmanagement ab.

Fr. 67.20
Der stete Wandel und die zunehmende Individualisierung in modernen Gesellschaften bringen biographische Risiken und Ungewissheiten mit sich. Neue Möglichkeiten gehen mit neuen Gefährdungen einher, daher scheint der eigene Lebenslauf heute vielen Menschen unsicherer denn je.

Helga Pelizäus-Hoffmeister präsentiert eine historisch vergleichende Analyse biographischer Bekenntnisse von Künstlern und Künstlerinnen der Jahrhundertwenden 1900 und 2000. Im Mittelpunkt stehen deren Vorstellungen von Lebenssicherheit und ihr Umgang mit biographischer Unsicherheit. Es wird deutlich, dass biographische Unsicherheit heute als umfassender und intensiver empfunden wird: Die Menschen fühlen sich in steigendem Maße genötigt, ihren Lebenslauf aktiv und ohne Rückgriff auf gesellschaftliche "Normalmodelle" zu gestalten, auch wenn sie mögliche Konsequenzen immer weniger einschätzen können und daher die Gefahr des Scheiterns mehr denn je zu bestehen scheint. Allerdings kann die wahrgenommene Ungewissheit auch dazu führen, dass sich Menschen vom Anspruch längerfristiger Lebensplanung entlastet sehen und daraus größeren Freiraum für ihre individuelle Lebensgestaltung gewinnen.

Fr. 67.20
Hat das Geschlecht eines Vorgesetzten Einfluss auf das Verhalten seiner Mitarbeiter? Ist ein solcher möglicherweise abhängig von der beruflichen Situation? Welche Auswirkungen hat diese Feststellung für die Zusammenarbeit und Führung in Organisationen?

Christian Dries geht diesen Fragen in einer empirischen Analyse von geschlechtsheterogenen Arbeitsgruppen im Rahmen von berufsbezogenen Trainingsmaßnahmen nach. Kognitive und emotionale Selbstbeschreibungen sowie Verhaltensanalysen zeigen Befindens- und Bewertungsunterschiede bei den Mitarbeitern. Der Autor diskutiert die Implikation der Ergebnisse kritisch und beschreibt Anwendungsmöglichkeiten für die betriebliche Praxis.

Fr. 72.00
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden von zahlreichen namhaften Autoren sogenannte "Schulromane" verfasst. Die vorliegende Untersuchung bietet eine geschichtliche Einordnung, die Rückverfolgung der literarischen Tradition und die Differenzierung vom "Bildungsroman". Außerdem wird der Wandel der Bildungsidee vom Neuhumanismus bis zur Reformpädagogik und Jugendbewegung nachvollzogen.

Bei der Interpretation der Romane von Thomas und Heinrich Mann, Herrmann Hesse, Emil Strauß, Robert Musil und anderen kommt Atsushi Imai zu dem Ergebnis, dass es starke Affinitäten zwischen den untersuchten literarischen Gestalten und deren Jugendgeschichten gibt und dass die dargestellten Probleme der Adoleszenz wie Erwachen der Sexualität, Vater-Sohn-Konflikte, Genialität, Isolation, Identitätssuche, und Irrationalimus vor dem Hintergrund der zweifachen Zeitkritik der Dichter zu sehen sind: Kritik an dem autoritären Machtsystem der wilhelminischen Gesellschaft und der k.u.k.-Monarchie und dem sich ausbreitenden Industrialismus mit seiner materialistisch-utilitaristischen Lebenseinstellung.

Fr. 62.40
Die Buchreihe "Forschungsberichte aus der Grazer Management Werkstatt" versteht sich als Forum ftir ein innovatives Verständnis der Betriebswirtschaftslehre im Sinne einer Integrationswissenschaft Junge Forscherinnen und Forscher sollen darin ermutigt werden, in ihren akademischen Arbeiten neue Wege zu beschreiten, mit aller methodischer Gründlichkeit auch ungewöhnliche Fragestellungen zu entwickeln, gewagte Hypothesen aufzustellen oder explorativ wissenschaftliches Neuland zu erkunden. Dabei entstehen Neuerungen häufig nur aus einer anderen Perspektive auf Vorhandenes, sie knüpfen an brauchbares Bestehendes an. Wir sprechen von einer "Management Werkstatt", weil wir auch- noch unfertige- Entwürfe denken, an denen weitergearbeitet werden kann. Ziel ist es, eine Kompetenzvemetzung zu er­ möglichen, bei der innovative Ideen generiert werden und andere Ideen angelagert werden sollen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen neue Impulse beim Lesen und laden Sie ein, Autor In in unserer Buchreihe zu werden. Nun zum vorliegenden Beitrag von Elke Gruber: In den letzten Jahren sehen sich viele Handelsunternehmen in differenzierten Märkten mit zahlreichen Veränderungen in ihrem Umfeld konfrontiert. Im Handel sind turbulente Veränderungen an der Tagesordnung. Grund­ sätzlich haben diese Veränderungen große Auswirkungen auf den stationären Handel: im Instore-Marketing sind heute andere Wirkungszusammenhänge ftir den Geschäftserfolg aus­ schlaggebend als jene, die den Geschäftserfolg noch vor 5-l 0 Jahren bestimmten.
Fr. 67.20
In der wissenschaftlichen Rezeption wurde die parlamentarische Debatte teils verklärt, teils karikiert. Begriff die Theorie des klassischen politischen Liberalismus sie noch als Verwirklichung einer deliberativen Vernunft, so erkannte die Parlamentarismuskritik in den Beiträgen bloße "Fensterreden", mit denen der eigentliche, hinter "verschlossenen Türen" geführte Entscheidungsprozess um der Öffentlichkeit willen lediglich inszeniert werde. Timo Borst entwickelt ein systematisches Verfahren zur Untersuchung von Reden des Deutschen Bundestages, das die Debatte als präsentierten wie auch als praktizierten Modus der Entscheidungsfindung versteht. Vor dem Hintergrund einer methodologischen Diskussion der Konzepte der Objektiven Hermeneutik sowie anhand der beispielhaften Analyse zweier Reden wird gezeigt, dass der öffentlichkeitswirksame Auftritt immer auch bedeutet, mit dem politischen Gegner zu interagieren.
Fr. 57.60
Durch die technologischen Möglichkeiten neuer Medien wurden gerade im Industriegütergeschäft Entwicklungen wie Globalisierung, Commoditization und Marktmachtverschiebungen verstärkt bzw. beschleunigt. Die Wissenschaft hat sich bisher aber nur unzureichend mit den Auswirkungen des Internets auf Geschäftsbeziehungen befasst.

Torsten Lichtenau untersucht, wie sich die verschiedenen Internet-basierten Absatzwege auf die Intensität industrieller Geschäftsbeziehungen und auf die Bedeutung von Intermediären im Rahmen dieser Geschäftsbeziehungen auswirken. Er zeigt die generischen Wirkungsmechanismen der Internet-basierten Absatzwege auf und überprüft sie empirisch anhand von Fallstudien aus der Chemiebranche. Insgesamt wirkt sich das Internet bisher sowohl positiv - durch Verstärkung der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit - als auch negativ - durch Erhöhung der Preistransparenz und Verwässerung der Bedeutung von Marken -, in beiden Fällen jedoch moderat, auf die Intensität von Geschäftsbeziehungen aus. Es wird zudem deutlich, dass bestehende Intermediäre durch das Internet nur wenig tangiert werden, dass aber neue Intermediationspotenziale entstehen, z.B. zur Schaffung von Markttransparenz und zur Integration der verschiedenen Marktteilnehmer.
Torsten Lichtenau zeigt theoretisch und anhand von Fallstudien aus der Chemiebranche, dass sich das Internet bisher sowohl positiv - durch Verstärkung der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit - als auch negativ - durch Erhöhung der Preistransparenz und Verwässerung der Bedeutung von Marken - auf die Intensität von Geschäftsbeziehungen auswirkt. Es wird zudem deutlich, dass bestehende Intermediäre durch das Internet nur wenig tangiert werden, dass aber neue Intermediationspotenziale entstehen, z.B. zur Schaffung von Markttransparenz und zur Integration der verschiedenen Marktteilnehmer.
Fr. 62.40
Vor dem Hintergrund der Reformdiskussionen an deutschen Hochschulen und der sich verschärfenden Finanzmittelknappheit der öffentlichen Hand gewinnt die Evaluation von Forschung und Lehre zunehmend an Bedeutung.

Michael Gutierrez greift mit der Data Envelopment Analysis (DEA) eine Methode zur Effizienzmessung auf, die eine Aggregation verschiedenartiger Leistungsindikatoren ohne Vorgabe ihrer Gewichtung erlaubt, und setzt sie für die Evaluation hochschulinterner Forschungs- und Lehreinheiten ein. Nach der Kennzeichnung des grundlegenden Ansatzes der DEA mündet die Untersuchung ihrer verschiedenen Versionen und Erweiterungsmöglichkeiten in ein integriertes Konzept, das am besten für die hochschulinterne Analyse geeignet erscheint. Dabei wird anschaulich gezeigt, für welche Zwecke dieses Instrument aussagefähige Informationen über die Effizienz wissenschaftlicher Einrichtungen innerhalb von Hochschulen liefert.

Michael Gutierrez setzt die Data Envelopment Analysis (DEA) zur Evaluation hochschulinterner Forschungs- und Lehreinheiten ein. Es wird anschaulich gezeigt, für welche Zwecke das vorgestellte Instrument aussagefähige Informationen über die Effizienz wissenschaftlicher Einrichtungen innerhalb von Hochschulen liefert.
Fr. 77.60
Seit einigen Jahren gibt es erhebliche Reformbestrebungen zur Verbesserung der Corporate Governance, die sich maßgeblich auf das deutsche System der Unternehmensüberwachung auswirken. Neben den Maßnahmen zur Umsetzung des Berichts der Regierungskommission "Corporate Governance" im deutschen Gesellschaftsrecht wie auch im Deutschen Corporate Governance Kodex sind insbesondere die Vorgaben seitens der Europäischen Kommission hervorzuheben.

Thies Lentfer präsentiert einen Überblick über die aktuellen Ansätze zur Verbesserung der Geschäftsführungsüberwachung durch die Erweiterung der Aufgaben des Aufsichtsrates sowie zur Fortentwicklung seiner Organisation. Er analysiert das Potenzial einer Professionalisierung des Aufsichtsrats, um den zwischen diesem und den Aktionären bestehenden Principal-Agent-Konflikt zu reduzieren, und modelliert ein detailliertes Konzept zur Etablierung und Durchführung der Selbst-Evaluation des Aufsichtsrats. Praxisrelevante Checklisten zur Durchführung des Selbst-Audit sowie fundamentale Grundsätze der Aufsichtsrats-Evaluation zur Aufnahme in den Deutschen Corporate Governance Kodex runden die Arbeit ab.
Thies Lentfer analysiert das Potenzial einer Professionalisierung des Aufsichtsrats, um den zwischen diesem und den Aktionären bestehenden Principal-Agent-Konflikt zu reduzieren, und modelliert ein detailliertes Konzept zur Etablierung und Durchführung der Selbst-Evaluation des Aufsichtsrats. Praxisrelevante Checklisten zur Durchführung des Selbst-Audit sowie fundamentale Grundsätze der Aufsichtsrats-Evaluation zur Aufnahme in den Deutschen Corporate Governance Kodex runden die Arbeit ab.
Fr. 92.00
Seit der Novelle des Umwandlungsrechts zum 1.1.1995 bieten sich Unternehmen zahlreiche Reorganisationsmöglichkeiten durch Verschmelzung, Spaltung oder Formwechsel. In all diesen Fällen haben die außenstehenden Anteilshaber ein vitales Interesse, die Angemessenheit des Umtauschverhältnisses oder der Barabfindung durch externe unabhängige Sachverständige prüfen zu lassen. Dabei haben die Umwandlungsprüfer nach § 12 II Satz 2 UmwG auch anzugeben, welche Bewertungsmethoden Anwendung fanden und aus welchen Gründen die Anwendung dieser Methoden angemessen ist. Diese Norm bereitet Umwandlungsprüfern und Unternehmen Probleme, da konkrete gesetzliche Vorgaben für die Durchführung fehlen. Ferner herrscht in der Umwandlungspraxis eine starke Verunsicherung darüber, wie Prüfungsdurchführung und Berichterstattung zu gestalten sind, um vor den Schranken der Justiz Bestand zu haben. Vor diesem Hintergrund entwickelt Michael Lamla ein von der Bestellung über die Unternehmensbewertung bis hin zur Berichterstattung reichendes System von Grundsätzen ordnungsmäßiger Umwandlungsprüfung. Grundlage der einzelnen Prüfungsgrundsätze sind zahlreiche vom Verfasser beobachtete und anonymisiert dargestellte Umwandlungsfälle.
Fr. 47.60
Das innovative Vermarktungskonzept der Nachfragerbündelung gewinnt in der unternehmerischen Praxis zunehmend an Bedeutung. Eine zentrale Herausforderung besteht für Anbieter jedoch in der Initiierung einer nachfragerseitigen Gruppenbildung. Die Integration nachfragerseitiger Bündelinitiatoren gilt hierbei als Erfolg versprechende Maßnahme.

Dominik Wagemann veranschaulicht die Bedeutung des Nachfragertyps Bündelinitiator für die Nachfragerbündelung und identifiziert seine relevanten Eigenschaften. Empirisch fundiert zeigt er, dass auf speziellen Internet-Plattformen - den so genannten Virtual Communities - ausgezeichnete Möglichkeiten bestehen, potenzielle Bündelinitiatoren zu erkennen und gezielt anzusprechen. Er demonstriert, dass Virtual Communities wirksam zur Unterstützung des gesamten Bündelungsprozesses eingesetzt werden können, und liefert Handlungsempfehlungen zur erfolgreichen Gestaltung des innovativen Vermarktungskonzepts der Nachfragerbündelung.
Dominik Wagemann veranschaulicht die Bedeutung des Nachfragertyps Bündelinitiator für die Nachfragerbündelung und identifiziert seine relevanten Eigenschaften. Er zeigt, dass auf speziellen Internet-Plattformen - den so genannten Virtual Communities - ausgezeichnete Möglichkeiten bestehen, potenzielle Bündelinitiatoren zu erkennen und gezielt anzusprechen.
Fr. 62.40
Um den Unternehmenserfolg zu sichern, müssen Unternehmen hochbegabte, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter gewinnen. Ist Internes Unternehmertum für High-Potentials von Bedeutung und spielt es bei deren Rekrutierung eine Rolle?

Auf der Basis eines neu entwickelten Modells individuumsbezogenen Internen Unternehmertums und unter Berücksichtigung neuer Ansätze für das Konstrukt High-Potentials führt Erik Spickschen eine empirische Untersuchung in der relevanten Zielgruppe des akademischen Führungsnachwuchses durch. Es zeigt sich, dass die von den Unternehmen gesuchten High-Potentials keine idealtypischen Unternehmer sind und dass Konzepte Internen Unternehmertums zur Anwerbung von High-Potentials entsprechend ausgerichtet werden müssen. Der Autor entwickelt konkrete Handlungsvorschläge für die Unternehmenspraxis und neue Ansätze für die Forschung, die erstmals konsequent die Themenfelder Internes Unternehmertum und High-Potential-Recruiting miteinander verbinden.


Fr. 92.00
Eine erfolgreiche Unternehmensführung bedarf sowohl einer zukunftsorientierten strategischen Ausrichtung als auch einer operativen Umsetzung dieser Ziele mit Hilfe konkreter funktionaler und instrumenteller Maßnahmen. Zwischen Marketing und Vertrieb ergibt sich hierbei eine Reihe von Schnittstellenproblemen. Werden sie nicht gelöst, besteht die Gefahr, dass die Arbeit beider Bereiche kontraproduktiv bzw. ineffizient ist und das Unternehmensergebnis negativ beeinflusst wird.

Kerstin Haase untersucht Determinanten und Gestaltungsoptionen für ein erfolgreiches Schnittstellenmanagement zwischen den Funktionsbereichen Marketing und Vertrieb und setzt sich mit folgenden zentralen Themen auseinander:

? Erarbeitung und Systematisierung geeigneter Instrumente zur Koordination von Marketing und Vertrieb
? Auswirkungen von Unternehmensfaktoren und Koordinationsmechanismen auf die Zusammenarbeit beider Bereiche
? Einfluss des erreichten Koordinationsgrades auf den Unternehmenserfolg und das Ausmaß dysfunktionaler Konflikte


Fr. 77.60
Gesundheit weist enge Bezüge zu sozialer Ungleichheit auf. In der Regel ist der Gesundheitszustand von Angehörigen der unteren Sozialschichten schlechter als der von Angehörigen der Oberschichten. Anders ist das im Fall vieler Allergien, die in den sozialen Oberschichten häufiger auftreten. An diesem Phänomen setzt das vorliegende Buch an.

Horst-Dietrich Elvers' Analyse der Wechselwirkung von sozialen Faktoren und Gesundheit zeigt, dass die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht nicht als
gesundheitlicher Risikofaktor im engeren Sinne verstanden werden darf. Wirkungen sozialer Ungleichheit auf Gesundheit und Krankheit sind mit dem Lebenslagenansatz besser erklärbar. Der Autor entwickelt ein differenziertes Modell des kausalen Zusammenhangs zwischen sozialen Faktoren und Gesundheit und überprüft es empirisch am Beispiel der Allergieentstehung in der frühen Kindheit. Damit wird deutlich, wie soziale Ungleichheit und die Entstehung von Krankheiten verknüpft sind und was zu tun ist, um Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung zielgruppenadäquat im sozialen Umfeld zu verankern.


Fr. 62.40
Fusionen und Akquisitionen (F&A) sind im heutigen Wirtschaftsleben allgegenwärtig. Ein Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte zeigt jedoch, dass ein Großteil der durchgeführten F&A nicht zum gewünschten Erfolg führte. Wesentliche Gründe hierfür sind Fehler während der Post Merger Integration. Viele Unternehmen konzentrieren sich dabei ausschließlich auf interne Fragestellungen, marktbezogene Aspekte hingegen werden oft ausgeklammert.
Matthias Bucerius untersucht die Marketing-Integration bei 232 horizontalen F&A in unterschiedlichen Branchen. Er zeigt, dass sie wesentliche Voraussetzung für den Integrationserfolg (Senkung von Kosten, Steigerung des Marktanteils, Erhaltung der Mitarbeiter- und Kundenloyalität) und den Fusions-/Akquisitionserfolg insgesamt ist. Auf der Basis seiner Untersuchungsergebnisse erarbeitet er zahlreiche Empfehlungen für eine erfolgreiche Marketing-Integration in der Fusions-/Akquisitionspraxis.

Ausgezeichnet mit dem 1. Preis der Stiftung Marketing der Universität Mannheim.

Fr. 77.60
Das Methodische Erfinden auf der Basis der Theorie des erfinderischen Problemlösens (TRIZ) hat sich im technischen und technisch-wirtschaftlichen Sektor bewährt. In jüngster Zeit wurden unterschiedliche Versuche unternommen, verschiedene TRIZ-basierte Werkzeuge auf das Management zu übertragen. Allerdings wurden die Besonderheiten sozialer und sozio-technischer Systeme unzureichend berücksichtigt.

Sandra Müller erschließt das betriebliche Personalmanagement als neues Anwendungsfeld für das Methodische Erfinden. Sie zeigt, wie es auf Fragestellungen im Personalmanagement Erfolg versprechend angewandt werden kann und welche Modifikationen an den TRIZ-basierten Werkzeugen vorzunehmen sind. Anhand zweier durchgängiger Fallbeispiele gestaltet sie jeweils einen Problemlösungsprozess und veranschaulicht die Anwendung des Methodischen Erfindens zur systematischen, zielgerichteten und neuartigen Lösung konkreter Personalmanagementprobleme.

Fr. 72.00
Organisationen, besonders privatwirtschaftliche Unternehmen, streben einen ökonomischen Umgang mit der immer wichtiger werdenden Ressource Wissen an. Die Forschung zum Thema Wissensmanagement ist im Hinblick auf die zielorientierte Steuerung und Erfolgskontrolle entsprechender Aktivitäten allerdings lückenhaft. Auch in der Anwendungspraxis bestehen Mängel.

Dirk Kalmring unterscheidet zwölf Ansätze des organisationalen Lernens bzw. des Wissensmanagements und analysiert ihre Tauglichkeit als Grundlage für ein Wissenscontrolling. Im Mittelpunkt stehen drei Bereiche: Bestands- und Prozessorientierung sowie Benchmarking. Um den Rahmen für die praktische Umsetzung eines Wissenscontrollings abzustecken, setzt er sich mit der strategischen Planung und der Organisation der Funktion des Wissensmanagements, dem interorganisationalen Wissensmanagement und der technologischen Unterstützung auseinander. Er gibt einen Überblick über bestehende Konzepte für ein Wissenscontrolling aus der unternehmerischen Praxis, klassifiziert und beurteilt sie und entwickelt einen eigenen prozessorientierten Ansatz.

Fr. 82.40
In the context of post-merger integration there is a tendency to perceive information and communication systems (ICS) as "technical components" or even as "departments" that need to be integrated. The discussion revolves mainly around technical issues and the restructuring of the IT-function(s).

Alexis Papathanassis postulates that ICS ought to be treated as a complex and demanding management process and that it should be acknowledged as a key enabler of merger value realization. As such, it requires a holistic consideration and a systemic understanding. He presents the "Post-merger information and communication systems framework" (POMICS), a conceptual tool supporting the analysis effort required to achieve a sufficient depth of understanding. Its application on a real-life post-merger integration situation in a tourism company serves as a validation and as an illustration of the framework's potential value. It also gives valuable insights into some of the key questions facing the entire tourism sector today.

Alexis Papathanassis postulates that ICS ought to be treated as a complex and demanding management process and that it should be acknowledged as a key enabler of merger value realization. The application of his "Post-merger information and communication systems framework" (POMICS) on a real-life post-merger integration situation in a tourism company serves as a validation and as an illustration of the framework's potential value. It also gives valuable insights into some of the key questions facing the entire tourism sector today.
Fr. 108.00
Kurze Reaktions- und Lieferzeiten zusammen mit teilweise existenzbedrohenden Konventionalstrafen bei mangelhafter oder nicht erfüllter Leistungserstellung zwingen Unternehmen zum Aufbau eines geeigneten Flexibilitätspotenzials. Dies kann einerseits durch betriebseigene bzw. gemietete Kapazitäten, andererseits durch Reservierungen erreicht werden. Reservierungen gewinnen somit als Instrument des taktisch-operativen Kapazitätsmanagements, aber auch des Risikomanagements zunehmend an Bedeutung.

Joachim Houtman zeigt, dass Reservierungen die Möglichkeit einer pareto-effizienten Risikoteilung bieten. Damit eröffnet sich beispielsweise für Logistikdienstleister ein neuartiges Betätigungsfeld als risikoabsichernde Reservierungsgeber: Über die Kompensationspreise für reservierte Transportmittel können sich Logistikdienstleister profitabel an den Risiken der Leistungserstellung ihrer Kunden (Reservierungsnehmer) beteiligen. Die theoretischen Grundlagen werden am Beispiel einer typischen Planungssituation für die Tagesdisposition eines Speditionsbetriebs demonstriert.
Joachim Houtman zeigt, dass Reservierungen die Möglichkeit einer pareto-effizienten Risikoteilung bieten und sich für Logistikdienstleister dadurch ein neuartiges Betätigungsfeld als risikoabsichernde Reservierungsgeber eröffnet: Über die Kompensationspreise für reservierte Transportmittel können sie sich profitabel an den Risiken der Leistungserstellung ihrer Kunden (Reservierungsnehmer) beteiligen.
Fr. 62.40
Ein wichtiges Teilgebiet des Operations Research ist die Projektplanung. Mit ihren Methoden kann der Ablauf unterschiedlicher in der Praxis auftretender Projekte geplant werden.

Cord-Ulrich Fündeling entwickelt exakte und heuristische Lösungsverfahren für verschiedene Varianten eines ressourcenbeschränkten Projektplanungsproblems, bei dem anstelle von Dauern und Ressourceninanspruchnahmen Arbeitsvolumina, z. B. in Manntagen, für die Vorgänge gegeben sind und die Projektdauer zu minimieren ist. Die Leistungsfähigkeit der Verfahren wird im Rahmen einer umfangreichen experimentellen Performance-Analyse nachgewiesen.

Fr. 62.40
Bei der Bewertung ganzer Unternehmen stellt die Unsicherheit der zukünftigen Cashflows einen fundamentalen Parameter des Unternehmenswerts dar; sie kann mit Hilfe von stochastischen Prozessen modelliert werden. Zugleich sind Unternehmen davon gekennzeichnet, dass Entscheidungen im Zeitablauf verändert werden können. Diese Handlungsflexibilität kann als Realoptionsbündel interpretiert und entsprechend bewertet werden.

Bernhard Heiko Meyer untersucht, wie sich die Unsicherheit der zukünftigen Cashflows und die Handlungsflexibilität des Managements auf den Unternehmenswert auswirken. Hierzu erweitert er das stochastische Bewertungsmodell von Schwartz/Moon, das den Cashflow aus den Sicherheitsäquivalenten einzelner stochastisch definierter Komponenten herleitet und den Unternehmenswert mit einer Monte-Carlo-Simulation numerisch ermittelt, um die Handlungsflexibilität im Sinne von Realoptionen. Das Ergebnis einer Fallstudie zeigt, dass die Berücksichtigung von Realoptionen den resultierenden Unternehmenswert, dessen Risikoprofil wie auch die modellimpliziten Risikoparameter maßgeblich beeinflusst.

Fr. 67.20
Auf den heutigen Märkten ist ein anhaltender Trend zu mehr Individualisierung und Interaktion und damit zu einer Intensivierung der Beziehung zum Kunden zu verzeichnen. Database Marketing und Neue elektronische Medien gewinnen wettbewerbsstrategische Bedeutung.
Marc Oschmann sieht das strategische Direktmarketing als unternehmerisches Gesamtkonzept, das die klassischen Regeln des Marketing außer Kraft setzen wird. Er zeigt, dass signifikante strukturelle Veränderungen der Aufgabenverteilung von Herstellern und Händlern in der Absatzwertschöpfungskette vorgezeichnet sind. Eine umfangreiche empirische Untersuchung in den Bereichen Automobil, Unterhaltungselektronik, Bürokommunikation, Haushaltsgeräte und Möbel untermauert seine Überlegungen.

Fr. 77.60
Die Musikbranche ist durch das Internet einem erhöhten Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Musiktauschbörsen haben dazu beigetragen, dass die Anbieter von Musik einer zunehmenden Machtverlagerung zum Kunden gegenüberstehen, ohne hierfür wirksame Gegenmaßnahmen entwickelt zu haben.

Jutta Emes untersucht die durch das Internet veränderte Wettbewerbssituation in der Musikindustrie und legt dar, dass die Problemfelder der Branche maßgeblich durch unzureichende rechtliche und technische Rahmenbedingungen und Interessenkonflikte der Marktteilnehmer geprägt sind. Ein Konzept zu Analyse und Erklärung der Aktivitäten von Entrepreneuren im digitalen Musiksektor verdeutlicht, wie innovative Unternehmer erfolgreiche Strategien für Online-Musikangebote entwickeln und umsetzen können. In einer breit angelegten empirischen Studie werden Musiknachfrageverhalten und Zahlungsbereitschaft für einzelne Marktsegmente ermittelt. Die Autorin zeigt Erfolgspotentiale und effiziente Anreizstrukturen für die Musikindustrie auf und entwickelt Lösungsvorschläge für die Branche.

Fr. 82.40

Die Autorin unterzieht den Markt für logistische Dienstleistungen im Bereich der Kühlgut-Speditionen einer eingehenden Markt- und Wettbewerbsanalyse und leitet strategische Optionen ab.


Fr. 52.80